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60 Min.
Verfügbar ab dem 01/07/2026
TV-Ausstrahlung am Freitag, 3. Juli um 02:03
Als Anästhesistin leitet Wira Primakova die Intensivstation des Ochmadyt Kinderkrankenhauses im westukrainischen Lwiw. Es ist Anfang März, russische Truppen stehen vor Kiew. Seit zwei Wochen hat Wira ihre eigenen Kinder nicht gesehen, ihr Mann kämpft an der Front, während sie um das Leben ihrer kleinen Patienten kämpft. Der Film beschreibt den Alltag einer Ärztin im Krieg ...
Zwei Frühchen, die Zwillinge Diana und Sophia, liegen mit schweren Lungenentzündungen auf der Intensivstation des Okhmatdyt Kinderkrankenhauses in Lwiw. Tage und Wochen in stickigen Luftschutzkellern haben ihre Lungen stark geschädigt. Die Anästhesistin Wira Primakova nimmt die Röntgenbilder vom Leuchtkasten und schüttelt den Kopf: „Mein Gott das ist furchtbar“.
In den Pausen ringt Wira damit, ihre eigenen Kinder anzurufen. Denn jedes Telefonat steigert die Sehnsucht der drei Söhne nach ihrer Mutter. Der Mann kämpft an der Front, nahe Mariupol. „Vielleicht kommt er nicht zurück“, sagt sie.
So vergehen die ersten Wochen des Krieges. Immer wieder kommen schwer verletzte Kinder in Wiras Krankenhaus. Wira kämpft um das Leben ihrer jungen Patienten; sobald sie stabilisiert sind, werden sie zur Weiterbehandlung in andere Länder gebracht.
Doch der Krieg bleibt und als der zweite Kriegswinter anbricht, Lwiw wieder von Schnee bedeckt ist und Raketenangriffe das Stromnetz brachlegen, gerät Wira an ihre Grenzen. „Seit dem 24. Februar ist alles anders“, sagt sie am Ende des Films. „Das Gefühl von Glück und Lebensfreude ist komplett verschwunden. Nach außen lächle ich, bin fröhlich. Aber ich fühle keine Freude mehr“.
Carl Gierstorfer, Autor der preisgekrönten Dokuserie „Charité Intensiv: Staion 43“, lässt den Zuschauer aus der Perspektive einer Kinderärztin den Krieg in der Ukraine erleben. Entstanden ist das Tagebuch einer Ärztin und Mutter, die wie so viele Frauen um ihr Überleben und eine Zukunft ringt.
Regie
Carl Gierstorfer
Land
Deutschland
Jahr
2022
Herkunft
RBB
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