- Abspielen
Re: Ein Dorf ringt mit seiner NS-Vergangenheit
- Abspielen
Re: Die Retter von Rumäniens Lost Places
- Abspielen
Re: Gas-Lecks auf der Spur
- Abspielen
Re: Lettland rüstet sich gegen Putin
- Abspielen
Re: Das Ende der PKK
- Abspielen
Re: Null Promille und Spaß dabei!
- Abspielen
Re: Letzte Reise nach Belgien, zur Sterbehilfe
Re: Rumänien lockt Medizinstudierende
31 Min.
Verfügbar bis zum 15/04/2028
Sendung vom 27/11/2025
Jedes Jahr gehen rund 5.000 junge Französinnen und Franzosen für ein Medizinstudium ins Ausland. Mehr als die Hälfte entscheidet sich für Rumänien. Das dortige System sieht weder ein wettbewerbsartiges Auswahlverfahren noch einen Numerus clausus vor und der Unterricht findet auf Französisch statt - für viele eine Chance, den Traum vom Medizinstudium zu verwirklichen.
Rund 3.000 junge Französinnen und Franzosen entscheiden sich jedes Jahr für ein Medizinstudium in Rumänien. Trotz hoher Studiengebühren sehen die französischen Studierenden darin eine zweite Chance - das dortige System sieht weder ein wettbewerbsartiges Auswahlverfahren noch einen Numerus clausus vor. Die Rückkehr nach Frankreich für die Ausbildung zum Facharzt gestaltet sich jedoch als schwierig. Letztes Jahr gelang nur circa hundert Auslandsabsolventen die Aufnahme ins französische System.
Manon ist 24 Jahre alt und befindet sich im vierten Studienjahr an der Grigore T. Popa Universität für Medizin und Pharmazie in Iași, der drittgrößten Stadt des Landes. 2010 haben sich 75 Studierende an der dortigen medizinischen Fakultät eingeschrieben. Inzwischen sind es 1.300 – trotz der Studiengebühren in Höhe von 7.500 Euro pro Jahr. Ihnen wird vorgeworfen, ihren Abschluss zu kaufen. Manon verteidigt die in Europa anerkannte anspruchsvolle Ausbildung.
Rumänien „exportiert“ im europäischen Ländervergleich inzwischen die meisten Ärzte. Den westeuropäischen Ländern kommt das zugute, Rumänien selbst leidet darunter. In zehn Jahren haben mehr als 25.000 Mediziner das Land verlassen und die 19 Millionen Menschen in Rumänien sehen sich mit dem schwächsten medizinischen Versorgungsnetz in ganz Europa konfrontiert. Die renommierte Kardiologin Mariana Florea praktizierte selbst auch im Ausland, bevor sie nach Rumänien zurückkehrte. Heute versucht sie, ihre Studierenden zu motivieren, im Land zu bleiben.
Die Landärztin Solène Noret wurde im französischen Saint-André-d’Apchon unabdingbar: 14.000 Menschen in der Region haben keinen Hausarzt. Ohne ihre rumänische Ausbildung hätte sie nicht als Ärztin arbeiten können. In Frankreich hat sie inzwischen ihr Glück gefunden und hilft heute denjenigen, die zuvor keinen direkten Zugang zu medizinischer Versorgung hatten. Für mehr als sechs Millionen Französinnen und Franzosen fehlt eine Arztpraxis in erreichbarer Nähe – Noret plädiert deshalb für die vereinfachte Anerkennung ausländischer Abschlüsse.
Land
Frankreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE F
- Abspielen
Re: Lettland rüstet sich gegen Putin
- Abspielen
Re: Letzte Reise nach Belgien, zur Sterbehilfe
- Abspielen
Re: Aufstand der Orcas?
- Abspielen
Re: Junge Frauen und der harte Weg aus der Armut
- Abspielen
Re: Rumäniens Psychiatrie der Hoffnung
- Abspielen
Re: Das Austernwunder von Portugal
- Abspielen
Re: Cosplay - Das Spiel mit einer anderen Identität
- Abspielen
Re: Belgiens Mikrobrauer mit Herz und vollem Risiko
- Abspielen
Re: Wenn Arbeiter Chefs werden
- Abspielen
Re: In der Falle der Loverboys
- Abspielen
Re: Moldaus Dörfer, zerrissen zwischen Russland und EU
- Abspielen
Re: Liberland, der Krypto-Staat am Donaustrand
- Abspielen
Re: Der Retter der misshandelten Tiere
- Abspielen
Re: Zu viele Wildschweine in Belgien?
- Abspielen
Re: Im Land der Bienen
- Abspielen
Re: Eine Pflegefamilie wandert aus
- Abspielen
Re: Die letzten Venezianer
- Abspielen
Re: Russen in Lettland unerwünscht
- Abspielen
Re: Die letzten "Griechen" der Türkei
- Abspielen
Re: Bombenalarm auf der Bühne
Die Oper in Lwiw trotzt dem Krieg
- Abspielen
Re: Junge Frauen und der harte Weg aus der Armut
- Abspielen
Re: In der Falle der Loverboys
- Abspielen
Re: Rumänien lockt Medizinstudierende
- Abspielen
Re: Spanien inhaftiert Frauen und Männer gemeinsam
- Abspielen
Re: Ungarn: Ein Gymnasium für Roma
- Abspielen
Re: Georgiens Kinder, für tot erklärt und dann verkauft
Auch interessant für Sie
- Abspielen
Kanada: Leben mit Bären
ARTE Reportage
- Abspielen
Hijab story: Nisrine, syrische Migrantin in London
- Abspielen
Mit offenen Daten
Vom Klempner zum Oligarchen - Die Geschichte eines ungarischen Wunders
- Abspielen
USA: Das Anti-Impf-Fieber
ARTE Reportage
- Abspielen
Re: Lettland rüstet sich gegen Putin
- Abspielen
Mexiko-USA: Wenn kein Geld mehr kommt
ARTE Reportage
- Abspielen
Re: Letzte Reise nach Belgien, zur Sterbehilfe
- Abspielen
Re: Null Promille und Spaß dabei!
- Abspielen
Dominikanische Republik: Abschieben nach Haiti
ARTE Reportage
Die meistgesehenen Videos von ARTE
- Abspielen
Claude Chabrol oder die Amour fou
- Abspielen
Grönland - Der neue Rohstoffrausch
- Abspielen
Borga
- Abspielen
Tribute to David Bowie
Heroes never die
- Abspielen
Transsilvanien - Das Herz Rumäniens
- Abspielen
Outsider. Freud.
- Abspielen
ARTE Europa Weekly
Trump will Grönland: Was tut die EU?
- Abspielen
Karambolage
Mutter-Kind-Kur / Babies / Duralex-Glas
- Abspielen
Naturwunder Hawaii, zwischen Feuer und Wasser
- Abspielen
Claude Chabrol in 6 Minuten
Blow up