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Macht Zucker dumm? - 42 - Die Antwort auf fast allesKönnen wir uns ändern?
42 - Die Antwort auf fast alles25 Min.
Verfügbar bis zum 29/05/2029
TV-Ausstrahlung am Sonntag, 31. Mai um 09:00
Ist unsere Persönlichkeit von Geburt an festgelegt – oder können wir sie bewusst verändern? Lässt sich Gelassenheit lernen, Gewissenhaftigkeit trainieren und Kontaktfreudigkeit steigern? „Persönlichkeit ist nicht in Stein gemeißelt“, sagt Persönlichkeitspsychologe Franz Neyer, und widerspricht dem langen vertretenen Dogma, dass der Charakter nach dem 30. Lebensjahr festzementiert ist.
Wer wir sind – ist das Schicksal? Die Suche nach dem Kern des menschlichen Wesens ist alt: Während die Antike den Charakter in Körpersäften wie Galle und Schleim zu finden glaubte, versuchte die Phrenologie des 19. Jahrhunderts, Eigenschaften an der Form des Schädels abzulesen. Inzwischen blickt die Wissenschaft tiefer. Persönlichkeit wird als dynamisches Zusammenspiel aus Genetik, neuronalen Netzwerken, sozialen Beziehungen und Umweltbedingungen verstanden.
In der modernen Psychologie dominiert das Big-Five-Modell. Es beschreibt uns anhand von fünf Dimensionen: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus. Doch wie viel Spielraum haben wir innerhalb dieser Koordinaten? Die Psychologieprofessorin Wiebke Bleidorn von der Universität Zürich erforscht, ob sich Neurotizismus gezielt per App reduzieren lässt.
Dabei ist der Mensch kein isoliertes Projekt. "Die Bedeutung sozialer Einflüsse kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden", betont Franz Neyer von der Universität Jena. Unsere Umwelt fungiert als unsichtbarer Architekt unserer Identität. Zwischen dem biologischen Erbe und dem Wunsch nach Optimierung stellt sich die Frage: Wie viel von unserem Ich können wir tatsächlich selbst gestalten – und wo liegen die Grenzen der Selbsterfindung?
In der modernen Psychologie dominiert das Big-Five-Modell. Es beschreibt uns anhand von fünf Dimensionen: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus. Doch wie viel Spielraum haben wir innerhalb dieser Koordinaten? Die Psychologieprofessorin Wiebke Bleidorn von der Universität Zürich erforscht, ob sich Neurotizismus gezielt per App reduzieren lässt.
Dabei ist der Mensch kein isoliertes Projekt. "Die Bedeutung sozialer Einflüsse kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden", betont Franz Neyer von der Universität Jena. Unsere Umwelt fungiert als unsichtbarer Architekt unserer Identität. Zwischen dem biologischen Erbe und dem Wunsch nach Optimierung stellt sich die Frage: Wie viel von unserem Ich können wir tatsächlich selbst gestalten – und wo liegen die Grenzen der Selbsterfindung?
Regie
Cécilia Marchat
Land
Deutschland
Jahr
2026
Herkunft
NDR
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