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Tracks East

Erobern & unterwerfen - Russlands koloniale Strategie

31 Min.

Verfügbar ab dem 21/01/2026

TV-Ausstrahlung am Mittwoch, 28. Januar um 00:35

Russland führt seinen Krieg gegen die Ukraine auch mit Worten: Der Kreml erschafft Mythen, die das Nachbarland als „künstlichen Staat“ darstellen und koloniale Gewalt verschleiern sollen. Die Sendung erzählt, wie Russland schon früher versucht hat, die Ukraine zu kolonisieren – und wie Ukrainer und Ukrainerinnen heute dagegen halten.

Russlands Krieg gegen die Ukraine ist auch ein Kampf um das historische Gedächtnis. Mit erfundenen Erzählungen versucht der Kreml, die Ukraine als „künstlichen Staat“ darzustellen und die eigene koloniale Vergangenheit zu verschleiern. Diese Narrative sollen Gewalt legitimieren und die besetzten Gebiete zu kontrollieren helfen, in denen Sprache, Kultur und Selbstbestimmung systematisch unterdrückt werden.
Die Kunsthistorikerin Oksana Semenik kämpft auf internationaler Bühne gegen die jahrzehntelange Vereinnahmung ukrainischer Kunst und sorgt dafür, dass Museen weltweit ihre Sammlungen neu beschriften. Der Krimtatar Elvis Çolpuh berichtet, wie seine und zehntausende andere Familien 1944 von der Krim deportiert wurden und wie Russland seit 2014 versucht, die Krim zu russifizieren.
Die ukrainische Journalistin Olesia Bida hat aufgedeckt, wie ukrainische Jugendliche aus besetzten Regionen in russischen Lagern militärisch gedrillt werden – mit dem Ziel, sie gegen ihr eigenes Land einzusetzen. Maksym Eristavi, Autor von „Russian Colonialism 101“, führt durch die Sendung. „Tracks East“ zeigt den Kampf der Ukraine um ihre Geschichte, um ihre Wahrheit und um ihre Zukunft.

Regie

N.N.

Land

Deutschland

Jahr

2026

Herkunft

ZDF

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