Famous Orchestras - Die besten Orchester der Welt
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Famous Orchestras - Die besten Orchester der Welt
Die Berliner Philharmoniker61 Min.
Verfügbar bis zum 02/10/2026
"Famous Orchestras" bietet faszinierende Einblicke in die Entwicklung und Besonderheiten von Orchestern mit Weltrang. Die Berliner Philharmoniker stehen dabei als ein Orchester im Mittelpunkt, das nicht nur durch seine Musik, sondern auch durch seine wegweisende Nutzung der Medien zu einem globalen Phänomen wurde – von der ersten Schallplatte bis zur eigenen Digital Concert Hall.
Die Dokumentation ist Teil der vierteiligen Reihe "Famous Orchestras" und nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine bildgewaltige Reise durch fast 150 Jahre Orchestergeschichte – von der frühen Schallplattenproduktion mit der Deutschen Grammophon über die dunklen Jahre im Nationalsozialismus bis zur digitalen Konzertübertragung in die ganze Welt.
Was macht die Berliner Philharmoniker so einzigartig? Ist es ihre lange mediale Tradition, ihre außergewöhnlichen Dirigenten und Solisten – oder die politisch wie künstlerisch kontroverse Geschichte, die das Orchester schließlich zum Symbol europäischer Einheit werden ließ? Die Dokumentation sucht Antworten und findet sie in der untrennbaren Verbindung von Musik, Macht und Medium.
Das Berlin des Jahres 1882 ist eine Stadt der leichten Unterhaltung – über 200 Orchester buhlen in Cafés und öffentlichen Gärten um die Gunst des Bürgertums. Die Arbeitsbedingungen der Musiker sind prekär. Als 50 Mitglieder der Kapelle von Benjamin Bilse den Entschluss fassen, fortan in eigener Regie zu arbeiten, ist das ein Novum. Mit Unterstützung des Konzertagenten Hermann Wolff entwickeln sie eine eigene Abonnementreihe – und legen damit den Grundstein für eines der bedeutendsten Orchester der Welt. Eindrucksvolles Zeugnis dieser langen Geschichte ist bis heute ein Kontrabass mit opulent geschnitztem Löwenkopf, der sich seit der Gründung im Besitz des Orchesters befindet und noch immer gespielt wird.
Zu den einflussreichsten Chefdirigenten in der Geschichte des Orchesters zählt ohne Zweifel Wilhelm Furtwängler, der von 1922 bis 1934 den Taktstock übernimmt und mit organischen, fließenden Gesten eine neue Art des Dirigierens entwickelt, die das Orchester zu einem eigenen musikalischen Bewusstsein führt.
Was macht die Berliner Philharmoniker so einzigartig? Ist es ihre lange mediale Tradition, ihre außergewöhnlichen Dirigenten und Solisten – oder die politisch wie künstlerisch kontroverse Geschichte, die das Orchester schließlich zum Symbol europäischer Einheit werden ließ? Die Dokumentation sucht Antworten und findet sie in der untrennbaren Verbindung von Musik, Macht und Medium.
Das Berlin des Jahres 1882 ist eine Stadt der leichten Unterhaltung – über 200 Orchester buhlen in Cafés und öffentlichen Gärten um die Gunst des Bürgertums. Die Arbeitsbedingungen der Musiker sind prekär. Als 50 Mitglieder der Kapelle von Benjamin Bilse den Entschluss fassen, fortan in eigener Regie zu arbeiten, ist das ein Novum. Mit Unterstützung des Konzertagenten Hermann Wolff entwickeln sie eine eigene Abonnementreihe – und legen damit den Grundstein für eines der bedeutendsten Orchester der Welt. Eindrucksvolles Zeugnis dieser langen Geschichte ist bis heute ein Kontrabass mit opulent geschnitztem Löwenkopf, der sich seit der Gründung im Besitz des Orchesters befindet und noch immer gespielt wird.
Zu den einflussreichsten Chefdirigenten in der Geschichte des Orchesters zählt ohne Zweifel Wilhelm Furtwängler, der von 1922 bis 1934 den Taktstock übernimmt und mit organischen, fließenden Gesten eine neue Art des Dirigierens entwickelt, die das Orchester zu einem eigenen musikalischen Bewusstsein führt.
Regie
Dorothee Binding
Benedict Mirow
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
WDR
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