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Brâncuși - Der Erfinder der modernen Skulptur
52 Min.
Verfügbar bis zum 23/07/2026
Constantin Brâncuși gilt als Vater der modernen Bildhauerei. Er bereitete den Weg zur dreidimensionalen Abstraktion. Sein Atelier war ein Kunstwerk für sich und versinnbildlichte wohl am besten seine Suche nach der "Essenz der Dinge". Die Neue Nationalgalerie in Berlin zeigt ab dem 20. März 2026 die erste Werkschau des Ausnahmekünstlers seit über 50 Jahren in Deutschland.
Zwischen 1910 und 1920 trat der Bildhauer in den Kreis der Avantgardisten ein, wo er anderen Künstlern wie Tristan Tzara, Ezra Pound und Fernand Léger begegnete. Marcel Duchamp verteidigte ihn in einem kafkaesken Prozess in den USA, der in die Kunstgeschichte einging. Man Ray brachte ihm die Fotografie und das Kino nahe. Brâncuși, der jede Spur seines Lebens in Skizzen, Tagebüchern und Briefwechseln festhielt, begeisterte sich für diese Medien.
In seinem berühmten Pariser Atelier in der Impasse Ronsin, ganz in der Nähe von Montparnasse, setzte er seine Kunstwerke in Fotografien und Filmaufnahmen in Szene. Als Ergebnis eines lebenslangen kreativen Schaffens war sein Atelier ständigen Veränderungen unterworfen. Es faszinierte seine Zeitgenossen und ist für sich genommen Brâncușis Meisterwerk.
Die Dokumentation schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, indem sie Archivaufnahmen mit dem detailgetreuen Nachbau von Brâncușis Atelier im Centre Pompidou zusammenführt. Auf den Spuren des Bildhauers reist der Filmemacher Alain Fleischer auch nach Rumänien, wo einige von Brâncușis monumentalen Skulpturen dem Verfall standhalten.
In Kooperation mit dem Centre Pompidou in Paris zeigt die Neue Nationalgalerie in Berlin ab 20. März 2026 die erste Werkschau des Ausnahmekünstlers seit über 50 Jahren in Deutschland.
Regie
Alain Fleischer
Land
Frankreich
Jahr
2023
Herkunft
ARTE F
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