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Belle de Jour - Schöne des Tages
Ein Roman, ein Film, zwei Skandale
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Belle de Jour - Schöne des Tages
Ein Roman, ein Film, zwei Skandale52 Min.
Verfügbar bis zum 21. April 2026 um 05:00
Nur noch 6 Tage online
1928 schockierte der Roman "Belle de Jour – Schöne des Tages" von Joseph Kessel das bürgerliche Frankreich. Die Geschichte der aus der Bourgeoisie stammenden und glücklich verheirateten Sévèrine, die ihre sexuellen Fantasien in einem Bordell auslebt, sorgte 1967 durch Luis Buñuels Verfilmung mit Catherine Deneuve in der Hauptrolle für noch größeres Aufsehen.
Ein Jahrhundert nach Erscheinen von „Belle de Jour – Schöne des Tages“ kommentieren und analysieren sieben Frauen Auszüge aus Joseph Kessels Roman und lassen sich dabei auf sehr persönliche Erzählungen ein, die durch die eingelesenen Szenen des Romans angeregt werden. Was die Frauen verbindet: Sie sind oder waren Sexarbeiterinnen und verfügen über ein Wissen, das im Verborgenen der Gesellschaft entsteht. In dieser Dokumentation erzählen sie, was sie über männliche Begierden und Fantasien wissen, und erkunden dabei gleichsam das tiefgründige Potenzial, das dieser Roman in sich trägt.
Würde der Roman „Belle de Jour – Schöne des Tages“ heute noch einen Skandal auslösen? Das 1928 veröffentlichte Werk, in dem die bürgerliche und glücklich verheiratete Sévèrine ihre sexuellen Fantasien durch Prostitution entdeckt und auslebt, empörte das bürgerliche und mit strengen Konventionen behaftete Frankreich. Die Verfilmung von Luis Buñuel im Jahr 1967 steigerte den Skandal, mit Catherine Deneuve als Sévèrine, hin und her gerissen zwischen masochistischer Lust und Schuldgefühlen.
Reich an Zitaten und Filmausschnitten vermittelt die Dokumentation einen heutigen, überraschenden Blick auf diesen Klassiker und entlarvt dessen eigentliches Thema: das männliche Begehren.
Regie
Manon Prigent
Land
Frankreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE F
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