Re: Die letzten Venezianer
30 Min.
Verfügbar bis zum 16/04/2027
Sendung vom 13/05/2024
Venedig zieht jährlich fast 30 Millionen Touristen an, hat aber seit einigen Jahren weniger als 50.000 Einwohner. Im Schnitt verliert die Stadt täglich drei Venezianer – fast ebenso viele wie bei der Pest im Jahr 1500. „La Serenissima“ krankt am Übertourismus und verlangt mittlerweile sogar fünf Euro Eintritt von Tagestouristen. Marco Rossi arbeitet im wichtigsten Wirtschaftszweig Venedigs: dem Fremdenverkehr. Mit seinem Kollektiv Venessia prangert er den Übertourismus und die damit einhergehende Gentrifizierung an – die Hauptgründe dafür, dass immer mehr Venezianer ihrer Stadt den Rücken kehren. Schlimm findet Marco auch das Eintrittsgeld, denn es macht Venedig zu einer Art Disneyland.
Chiara und ihr Mann zählen zu den wenigen jungen Eltern in der Stadt. Da sie Schwierigkeiten haben, einen Krippenplatz zu bekommen und auf rechtmäßigem Weg eine Wohnung zu finden, haben sie eine besetzt. In ihrer Freizeit engagiert sich Chiara dafür, dass die 2.000 leerstehenden Sozialwohnungen saniert werden, und hilft ehrenamtlich bei der Renovierung mit.
Matteo lässt die venezianische Komödie wieder aufleben. Die Inspiration dazu liefern ihm Shakespeares Stück „Der Kaufmann von Venedig“ ebenso wie der Alltag seiner Nachbarn. Seine Schauspieler sind die Venezianer selbst, sie treten an historischen Schauplätzen auf. Doch Matteo fürchtet, dass die Dogenstadt ihren Glanz verliert, wenn sie weiter nur auf finanziellen Gewinn und Individualismus setzt.
Land
Frankreich
Jahr
2024
Herkunft
ARTE F
Re: Junge Franzosen übernehmen alte Höfe
Re: Europas Lithiumhunger, wer zahlt den Preis?
Re: Belgiens Mikrobrauer mit Herz und vollem Risiko
Re: Ungarn: Ein Gymnasium für Roma
Re: Letzte Reise nach Belgien, zur Sterbehilfe
Re: Kinder, Küche, Haushalt ... macht Papa!
Re: Das ewige Pendeln des EU-Parlaments
Re: Wenn das Geld für Tampons und Binden fehlt
Re: Der Lehrer, der Genies macht
Re: Malta - Wüste oder Wasserlabor der Zukunft?
Re: Georgiens Kinder, für tot erklärt und dann verkauft
Re: Die Retter von Rumäniens Lost Places
Re: Zu viele Wildschweine in Belgien?
Re: Bombenalarm auf der Bühne
Die Oper in Lwiw trotzt dem Krieg
Re: Kiruna, eine Stadt zieht um
Re: Rumäniens Psychiatrie der Hoffnung
Re: Lettland rüstet sich gegen Putin
Re: Rettet alkoholfreier Wein die Winzer?
Re: Aufstand der Orcas?
Re: Junge Frauen und der harte Weg aus der Armut
Re: Junge Franzosen übernehmen alte Höfe
Re: Moldaus Dörfer, zerrissen zwischen Russland und EU
Re: Die letzten Leuchtturmwärter Kroatiens
Re: Die letzten Venezianer
Re: Belgiens Mikrobrauer mit Herz und vollem Risiko
Re: Die Retter von Rumäniens Lost Places
Re: Die letzten "Griechen" der Türkei
Re: Spurensucher in Nazi-Bunkern mitten in Polen
Re: Kiruna, eine Stadt zieht um
Auch interessant für Sie
Hijab story: Nisrine, syrische Migrantin in London
Mit offenen Daten
Schweizer Gold – spurlos verschwunden
Re: Kinderarmut in Spanien
Re: Mein Leben im Retro-Stil
Re: Vom Wegwerfkalb zum Alpenretter
Libanon: Wieder fliehen vor den Bomben
ARTE Reportage
Ukraine: Tschernobyl im Krieg
ARTE Reportage
Re: Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt
Kuba: Insel unter Schock
ARTE Reportage
Die meistgesehenen Videos von ARTE
- Nur noch 4 Tage online
Martin Eden
Mit offenen Karten - Im Fokus
Russland: Kriegsmüdigkeit?
ARTE Journal – 07/05/2026
Proteste gegen Biennale/ Justizchaos in Polen / Hilma af Klingt im Grand Palais
Cannes: "Leid und Herrlichkeit" von Almodóvar
Mit offenen Karten - Im Fokus
Armenien: Entscheidung für Europa?
Twist
Schamlos glücklich?
Virus-Fälle auf einem Kreuzfahrtschiff
Re: Kinderarmut in Spanien
Re: Mein Leben im Retro-Stil
Jugendliche im Widerstand: Edelweißpiraten