Ein Pazifist im Krieg
Tagebuch eines ukrainischen Soldaten89 Min.
Verfügbar ab dem 17/02/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 17. Februar um 23:05
Der ukrainische Künstler und Kameramann, Dmytro Dokunov, ist eigentlich Krishna-Anhänger, Hippie und Pazifist. Als er vor die Wahl gestellt wird, den Kriegsdienst zu verweigern oder der Armee beizutreten entscheidet er sich für Letzteres und zieht in den Krieg. Mit ständig eingeschalteter mobiler Kamera dokumentiert er seine Erfahrungen und stellt sich existenziellen Fragen.
Dmytro Dokunov, kurz Dok genannt, ist ein ukrainischer Künstler und Filmemacher. Er lebt in einer Öko-Kommune auf dem Land, als ihn die Einberufung zum Militär erreicht und ihn vor ein Dilemma stellt: Soll er der Armee beitreten – oder den Kriegsdienst verweigern? Trotz seiner im tiefsten Herzen pazifistischen Einstellung, beschließt er, Verantwortung zu übernehmen und sein Heimatland zu verteidigen. Gleich nach seiner Ausbildung wird er Zugführer in einer der gefährlichsten Einheiten, der Fallschirmjäger-Aufklärungseinheit. Bereits in der ersten Schlacht stirbt Doks Kommandeur, der einzige Mann mit militärischer Erfahrung. Sein engster Kampfgefährte, ein Krishna-Anhänger, kommt ebenfalls ums Leben. Um bei Verstand zu bleiben, versenkt sich Dok in die Natur, meditiert, führt philosophische Gespräche – und filmt.
Die Zuschauer erhalten intime Einblicke in das Miteinander der Kameraden ebenso wie in die Liebesbeziehung zu Doks Verlobten Darja. Die Kamera ist mitten im Kampfgeschehen und dokumentiert entscheidende Schlachten, um im nächsten Moment die spektakuläre Schönheit der Natur zu feiern. Bis sich am Ende alles zuspitzt: Dok – mittlerweile selbst Kommandeur – wird verwundet, trifft Fehlentscheidungen und wird von Schuldgefühlen gequält. Er selbstund auch das Publikum werden mit existenziellen Fragen konfrontiert: Wie schafft man es an der Front zu kämpfen, ohne abzustumpfen? Wie kann man seinen Sinn für Schönheit, seine Seele bewahren? Ein mutiger Antikriegsfilm.
Die Zuschauer erhalten intime Einblicke in das Miteinander der Kameraden ebenso wie in die Liebesbeziehung zu Doks Verlobten Darja. Die Kamera ist mitten im Kampfgeschehen und dokumentiert entscheidende Schlachten, um im nächsten Moment die spektakuläre Schönheit der Natur zu feiern. Bis sich am Ende alles zuspitzt: Dok – mittlerweile selbst Kommandeur – wird verwundet, trifft Fehlentscheidungen und wird von Schuldgefühlen gequält. Er selbstund auch das Publikum werden mit existenziellen Fragen konfrontiert: Wie schafft man es an der Front zu kämpfen, ohne abzustumpfen? Wie kann man seinen Sinn für Schönheit, seine Seele bewahren? Ein mutiger Antikriegsfilm.
Regie
Oleksandr Tkachenko
Land
Ukraine
Jahr
2025
Herkunft
BR
Auch interessant für Sie
- Abspielen
Ukraine: An Weihnachten ist Krieg
ARTE Reportage
- Abspielen
Mit offenen Daten
Ukraine: Die Schwester und der Mörder
- Abspielen
Re: Bombenalarm auf der Bühne
Die Oper in Lwiw trotzt dem Krieg
- Abspielen
Vom russischen Kriegshelden zum Landesverräter
Masha on Russia
- Abspielen
Wie vergiftet der Krieg die Welt?
Offene Ideen mit Fabien Locher
- Abspielen
Re: Ein Dorf ringt mit seiner NS-Vergangenheit
- Abspielen
Gaza: Sie suchen 11 000 Vermisste
ARTE Reportage
- Abspielen
Re: Die Retter von Rumäniens Lost Places
- Abspielen
Russland-Ukraine: Mariupol, russifiziert
ARTE Reportage
Die meistgesehenen Videos von ARTE
- Abspielen
ICE: Was hinter Trumps Schocktruppe steckt
- Abspielen
Claude Chabrol oder die Amour fou
- Abspielen
Mit offenen Karten - Im Fokus
Ein Jahr Trump: weltweites Chaos
- Abspielen
Borga
- Abspielen
Grönland - Der neue Rohstoffrausch
- Abspielen
Karambolage
Flic / Nibelungenlied
- AbspielenNur noch heute online
ARTE Journal - 26/01/2026
Nordseegipfel in Hamburg / Trump unter Druck / Comic gegen Hass
- Abspielen
Gehirn unter Strom
Hilfe bei Depression, Epilepsie und Parkinson?
- Abspielen
Weltkarriere einer Lüge
Die Protokolle der Weisen von Zion
- Abspielen
Naturwunder Hawaii, zwischen Feuer und Wasser
NotInitialized