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360° Reportage - Georgien: Die Schäferhunde der MöncheAbenteuer Armenien
Von Seiltänzern, Geiern und kosmischer Strahlung44 Min.
Verfügbar bis zum 26/06/2026
TV-Ausstrahlung am Mittwoch, 15. April um 03:00
Die Dokumentation erzählt Geschichten von Menschen in Armenien, einem kleinen Bergland im Kaukasus, das im Umbruch ist. Sie begleitet einen Steinmetz, der zu Sowjetzeiten nur im Untergrund an den berühmten Kreuzsteinen arbeiten konnte, und ein Gesangsquintett, das im malerisch in einer Schlucht gelegenen Kloster Geghard auftritt, einem Unesco-Weltkulturerbe.
Armenien ist ein Bergland im Südkaukasus, umringt von geopolitischen Schwergewichten wie der Türkei, dem Iran, Georgien und Aserbaidschan. Ein Land von erhabener Schönheit, reicher Geschichte und viel Tragik: Erdbeben, Krieg, religiöse Konflikte bis hin zum Völkermord. Zu den bedeutenden Kulturgütern Armeniens gehören die Chatschkare – die Kreuzsteine. Die in Stein gehauenen Glaubensbekenntnisse reichen bis ins Jahr 301 zurück. Einer der wenigen, der ihre Fertigung beherrscht, ist Varazdat Hambardzumyan. In seiner Werkstatt arbeitet er an einem Auftrag des Ministeriums für Notfallsituationen. Zum Jahrestag der Gründung soll das große Kreuz eingeweiht werden.
Südöstlich von Eriwan liegt das Caucasus Wildlife Refuge, ein 5.000 Hektar großes Naturschutzgebiet. Karen Aghababyan und Manuk Manukyan sind Biologen und Ranger. Sie machen eine erste Wildtier-Bestandsaufnahme und schützen das Gebiet vor Wilderern. Sveta Hovanisyan ist 68 Jahre alt und die Clanchefin einer Berghirtenfamilie. Seit ihrer Kindheit ist sie von März bis Oktober auf dem Hochplateau. Die Familie versorgt 30 Rinder und fast 200 Schafe. Das einzige Brennmittel sind Kuhfladen – auch der Erdofen wird damit befeuert.
Wegen der hohen Lage des Landes ließ die Sowjetunion Anfang der 1950er Jahre das Weltraumobservatorium Byurakan errichten. Hasmik Andreasyan und Anahit Samsonyan sind Astrophysikerinnen und nutzen es noch heute. Sofia, Miriam, Marine, Shahane und Hasmik bilden das Gesangsquintett Luys. Im malerisch gelegenen Kloster Geghard, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, sorgen sie für wunderbare Momente.
Südöstlich von Eriwan liegt das Caucasus Wildlife Refuge, ein 5.000 Hektar großes Naturschutzgebiet. Karen Aghababyan und Manuk Manukyan sind Biologen und Ranger. Sie machen eine erste Wildtier-Bestandsaufnahme und schützen das Gebiet vor Wilderern. Sveta Hovanisyan ist 68 Jahre alt und die Clanchefin einer Berghirtenfamilie. Seit ihrer Kindheit ist sie von März bis Oktober auf dem Hochplateau. Die Familie versorgt 30 Rinder und fast 200 Schafe. Das einzige Brennmittel sind Kuhfladen – auch der Erdofen wird damit befeuert.
Wegen der hohen Lage des Landes ließ die Sowjetunion Anfang der 1950er Jahre das Weltraumobservatorium Byurakan errichten. Hasmik Andreasyan und Anahit Samsonyan sind Astrophysikerinnen und nutzen es noch heute. Sofia, Miriam, Marine, Shahane und Hasmik bilden das Gesangsquintett Luys. Im malerisch gelegenen Kloster Geghard, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, sorgen sie für wunderbare Momente.
Regie
Till Lehmann
Land
Deutschland
Jahr
2018
Herkunft
NDR
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