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Mach ich morgen! Die Lust am Aufschieben
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Mach ich morgen! Die Lust am Aufschieben30 Min.
Verfügbar bis zum 23/05/2027
TV-Ausstrahlung am Sonntag, 24. Mai um 09:50
Sendung vom 24/05/2026
Keine Lust auf die nächste Deadline? Warum fällt es eigentlich so schwer, Termine einzuhalten? Zwischen Selbstdisziplin und der produktiven Kraft des Herumtrödelns begleitet "Twist" Menschen, die sich dem Leistungsdruck entgegenstellen. Ist Prokrastination eine Sackgasse oder vielleicht eine Inspirationsquelle? Ein Deep Dive in die Welt des gepflegten Aufschiebens.
"Ich liebe Deadlines. Ich liebe das zischende Geräusch, das sie machen, wenn sie vorbeiziehen." Mit diesem berühmten Satz bringt der Schriftsteller Douglas Adams ein Phänomen auf den Punkt, das fast alle kennen: Prokrastination. Das Bedürfnis, sich ausgerechnet dann mit Nebensächlichkeiten zu beschäftigen, wenn etwas anderes dringend erledigt werden müsste. Staubsaugen, Doomscrollen, den Schrank ausmisten – und schon rauscht die nächste Deadline vorbei. Aber warum fällt es oft schwer Aufgaben konsequent zu erledigen?
"Twist" begleitet vier Kunstschaffende, die sehr unterschiedlich mit dem Thema umgehen: Einige geben sich selbst strenge Regeln, andere feiern den Stillstand und schöpfen Inspiration daraus.
Der Grafiker Camillo Richter erzählt von einer Phase, in der sein Drang nach Ablenkung ihn ständig blockierte – bis er sich mit Disziplin und radikaler Produktivität daraus befreite.
Musiker Majan dachte lange, er sei einfach faul, bis er feststellte, dass das Aufschieben für ihn nicht einfach eine schlechte Gewohnheit, sondern das Symptom einer Erkrankung ist.
Die spanische Künstlerin Clara Nubiola beschäftigt sich mit dem Thema auf gesellschaftlicher Ebene. Sie hat die aufgeschobenen Probleme in ihrer Heimatstadt Barcelona satt. Denn während die Sagrada Família für Touristen als Hotspot inszeniert wird, herrscht für die Bewohner Stillstand. Jetzt hat sie einen Anti-Reiseführer geschrieben, der den Problemstau sichtbar macht.
Die Unproduktivität und den Stillstand feiert der isländische Künstler Ragnar Kjartansson als Quell der Inspiration. Seine Performances sind herrlich schräge Zeitschleifen. Ein Beitrag über Prokrastination in einer Welt, in der Leistung und Produktivität verlangt wird.
Redaktion
Anika Mellin
Land
Deutschland
Jahr
2026
Herkunft
MDR
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