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Lovesongs: Warum wir über Liebe singen
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Lovesongs: Warum wir über Liebe singen30 Min.
Verfügbar bis zum 09/05/2027
TV-Ausstrahlung am Sonntag, 10. Mai um 09:55
Sendung vom 10/05/2026
Warum ist Liebe der Soundtrack unseres Lebens? Und wie klingt sie heute? Zwischen Herzschmerz, Hingabe und Sehnsucht suchen Musiker und Musikerinnen nach echten Emotionen. Sébastien Tellier, Fuffifufzich, Queralt Lahoz und Lewis OfMan sprechen über den Mut zu großen Gefühlen, das Risiko der Verletzlichkeit und die Frage: Wie singen wir heute über Liebe?
Zwischen Nebelschwaden singt ein großer Mann von großer Liebe: Der französische Musiker Sébastien Tellier ("La Ritournelle") malt Bilder mit Worten und Klaviertasten. Hinter Rauschebart und dunkler Sonnenbrille versteckt sich ein zarter Träumer. Nur auf der Bühne könne er seine Angst vor der Welt ablegen. Er sei hypersensibel: Gefühle anderer fühle er mit. An diesem Abend in Berlin fühlt ein ganzer Saal mit ihm – Sommerliebe, Sehnsucht, Ewigkeit.
Ich liebe dich für immer? Eventuell. Fuffifufzich ("Heartbreakerei“) glaubt nicht an ewige Liebe. Die Wahlberlinerin schreibt ihre Songs in Zeiten von Datingplattformen und unverbindlichen Beziehungen. Sie singt von Herzschmerz und Selbstliebe und sagt: "Gefühle sind cool und ich will keine Angst vor ihnen haben.“
Seine Gefühle zu teilen, sei ein Risiko, sagt Queralt Lahoz. Die spanische Sängerin verbindet Hip-Hop, Flamenco und Soul. Lange habe sie über romantische Liebe nicht singen wollen: "Männer haben im Laufe der Geschichte aus einer Position der Macht über Liebe gesungen – wir aus Trauer.“ Heute sucht sie Versöhnung, auch mit der romantischen Liebe. "Twist“ trifft Queralt Lahoz in Barcelona.
Lewis OfMan sucht die Liebe in "dicken Drums und fettem Bass“: Der französische Multiinstrumentalist experimentiert mit elektronischen Sounds. Er kann aber auch ganz sanft und leise werden, wenn er das Verliebtsein in Worte fasst: "Je pense à toi“ – "Ich denke an dich“. Er sagt: "Für mich gibt es keinen schlechten Kitsch. Ich bin ein Verfechter des Kitsches.“
Redaktion
Edith Beßling
Land
Deutschland
Jahr
2026
Herkunft
NDR
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