Wenn das Eis ruft - Der Abenteurer Arved Fuchs
44 Min.
Verfügbar bis zum 03/06/2027
Arved Fuchs ist der erste Mensch, der innerhalb eines Jahres zu Fuß sowohl den Nord- als auch den Südpol erreichte. Zudem gelang ihm, was der Polarforscher Shackleton geplant hatte: die Durchquerung der Antarktis auf Skiern. Er vollendete sowohl die wohl erste Umrundung des Nordpols als auch des Doppelkontinents Amerika durch ein klassisches Segelschiff.
Die kälteste Temperatur, die Arved Fuchs je erlebt hat, waren minus sechzig Grad Celsius. Das war in Sibirien, auf dem Weg durch die Nordostpassage – einem Seeweg, von dem viele geträumt hatten und den Fuchs erst im vierten Anlauf vollständig durchfahren konnte. Bis zu diesem Erfolg vergingen mehr als zehn Jahre.
Geduld und Hartnäckigkeit prägen sein Leben. Das berichten auch seine Schwester und seine Ehefrau in diesem Filmporträt. Es gewährt einen Einblick in die Gefühlswelt seiner Familie, die immer wieder um sein Leben bangen musste, wenn er in den Weiten des Eises verschwand und sie wochenlang nichts von ihm hörten.
Es war das Eis, das ihn rief. Schon mit Mitte zwanzig zog es ihn in den 1970er Jahren zu den Inuit, wo er lernte, mit Kälte und Hundeschlitten umzugehen. Sein Traum war es, den großen Entdeckern zu folgen. Auf diesem Weg stellte er selbst Rekorde auf und bewältigte Routen, die vor ihm noch niemand so absolviert hatte.
Arved Fuchs ist der erste Mensch, der innerhalb eines Jahres zu Fuß sowohl zum Nordpol als auch zum Südpol wanderte. Und er geht darüber hinaus: Er erreichte, was der britische Polarforscher Ernest Shackleton einst geplant hatte: die Durchquerung der Antarktis auf Skiern. Seine Rekorde waren im späten 20. Jahrhundert eine Seltenheit, das meiste war längst entdeckt. Mit seinem Fischkutter "Dagmar Aaen" vollendete er sowohl die wohl erste Umrundung des Nordpols als auch des Doppelkontinents Amerika mit einem klassischen Segelschiff.
Die Dokumentation porträtiert den 1953 im norddeutschen Bad Bramstedt geborenen Abenteurer und Polarforscher Arved Fuchs – den vielleicht letzten klassischen Entdecker in einer Zeit, in der es geografisch kaum noch etwas zu entdecken gibt.
Geduld und Hartnäckigkeit prägen sein Leben. Das berichten auch seine Schwester und seine Ehefrau in diesem Filmporträt. Es gewährt einen Einblick in die Gefühlswelt seiner Familie, die immer wieder um sein Leben bangen musste, wenn er in den Weiten des Eises verschwand und sie wochenlang nichts von ihm hörten.
Es war das Eis, das ihn rief. Schon mit Mitte zwanzig zog es ihn in den 1970er Jahren zu den Inuit, wo er lernte, mit Kälte und Hundeschlitten umzugehen. Sein Traum war es, den großen Entdeckern zu folgen. Auf diesem Weg stellte er selbst Rekorde auf und bewältigte Routen, die vor ihm noch niemand so absolviert hatte.
Arved Fuchs ist der erste Mensch, der innerhalb eines Jahres zu Fuß sowohl zum Nordpol als auch zum Südpol wanderte. Und er geht darüber hinaus: Er erreichte, was der britische Polarforscher Ernest Shackleton einst geplant hatte: die Durchquerung der Antarktis auf Skiern. Seine Rekorde waren im späten 20. Jahrhundert eine Seltenheit, das meiste war längst entdeckt. Mit seinem Fischkutter "Dagmar Aaen" vollendete er sowohl die wohl erste Umrundung des Nordpols als auch des Doppelkontinents Amerika mit einem klassischen Segelschiff.
Die Dokumentation porträtiert den 1953 im norddeutschen Bad Bramstedt geborenen Abenteurer und Polarforscher Arved Fuchs – den vielleicht letzten klassischen Entdecker in einer Zeit, in der es geografisch kaum noch etwas zu entdecken gibt.
Regie
Heiko De Groot
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
NDR
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