Ein Klavier, eine Stimme und ein paar Saiten: mehr brauchte Agnes Obel nicht, um Europa zu erobern. Mit ihren Alben Philharmonics (2010) und Aventine (2013) wurde die in Berlin lebende dänische Singer-Songwriterin zur unumgänglichen/zentralen Figur der internationalen Musikszene und würdigen Erbin ihrer großen Vorbilder, von PJ Harvey bis Portishead.
Ihre melancholischen Kompositionen muten an wie aus einer Truhe vom Dachboden geborgene Schätze einer vergangenen Welt: verblichene Fotos, getrocknete Blumen, altes Kinderspielzeug... Die Dänin beruft sich bei ihren musikalischen Einflüssen auf Satie und Debussy; tatsächlich hat ihre Musik von allem etwas und fasziniert zeitlos.
Beim Festival Nuits de Fourvière interpretiert Agnes Obel die prominentesten Stücke aus ihrer Diskografie. Gleichzeitig nutzt sie den Auftritt, um neue Juwelen aus ihrem im Herbst 2026 erscheinenden Album vorzustellen.
Aufzeichnung vom 9. Juli 2026 beim Festival Nuits de Fourvière, Lyon.