Indien-China: Revanche für Mädchen

ARTE Reportage

38 Min.

Verfügbar bis zum 26/02/2036

Sendung vom 06/03/2026

Väter und Mütter in Indien und China wollten jahrzehntelang nur Jungen als Kinder, Mädchen wurden abgetrieben oder nach der Geburt ausgesetzt oder verkauft. Das ändert sich seit einiger Zeit, wohl auch aus Einsicht in die Notwendigkeit: Der Mangel an Mädchen in den beiden bevölkerungsreichsten Länder der Erde gefährdete die Demografie in der ganzen Welt. 
Laxmi wurde am 21. Dezember 2025 in einem indischen Dorf geboren, die Teams von ARTE Reportage filmten sie ab der achten Sekunde ihres Lebens. Sie erzählen von Laxmis ersten Tagen und vom Leben anderer Mädchen in indischen Dörfern und chinesischen Metropolen. Und natürlich berichten sie auch über die Tabuthemen in beiden Ländern: Gezielte Abtreibungen von Mädchen, Kindstötungen, ausgesetzte Mädchen, Mädchen in China, die nach der Geburt verkauft wurden. Bereits 1990 warnte der spätere Wirtschaftsnobelpreisträger Amartya Sen aus Indien davor, dass in Asien seiner Meinung nach bald 100 Millionen Frauen im Verhältnis zu den Männern fehlen würden. Heute finden viele Männer in China und in Indien keine Ehefrauen mehr. Auch deshalb wohl begannen die Chinesen und die Inder endlich umzudenken, auch durch Aktivisten, die aufklärten und halfen, diese Wende in den Köpfen der Menschen anzuregen.

Regie

Aruna Popuri et Constantin Simon

Autor:in

Constantin Simon

Produktion

Zebra Productions

Land

Frankreich

Jahr

2026

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