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Heilende KälteDollys Erbe
Zwischen Heilung und Hybris3 Min.
Verfügbar ab dem 05/07/2026
TV-Ausstrahlung am Sonntag, 5. Juli um 07:15
Können wir bald Menschen klonen? Vor 30 Jahren wurde das Schaf Dolly geboren, das weltweit erste geklonte Säugetier: eine wissenschaftliche Sensation. Die Dokumentation zeigt, wie das Klonen Medizin und Forschung seitdem verändert – von der Zellforschung über tierische Organe für den Menschen bis hin zum Klonen von Haustieren.
Am 05.07.1996 halten die Wissenschaftler am Roslin Institute in Schottland den Atem an: mit Dolly wird das erste geklonte Säugetier geboren. Und die Welt stellt sich die Frage: Wird jetzt der erste Mensch geklont?
Seitdem hat sich die Forschung rasant weiterentwickelt. Die Dokumentation blickt von Dollys Geburt bis in die Gegenwart: Klonen ist heute längst Teil moderner Biotechnologie und selbst Privatpersonen nehmen Klonverfahren in Anspruch. Nicht nur Promis lassen ihre Haustiere klonen, sondern auch Roberto Novo, ein New Yorker Hairstylist – und er will es wieder tun.
Parallel wirft die Doku einen Blick in die wichtigsten Labore der aktuellen Forschung zum Thema: von geklonten Schweinenieren bis zur Stammzellgewinnung aus frühen Embryonen. In München forscht Prof. Eckhard Wolf an Schweineherzen für Menschen, um den Organmangel zukünftig zu minimieren. In den USA hingegen werden schon geklonte Schweinnieren in Patienten eingesetzt. Vom Tier zum Menschen ist der Weg nicht weit. Der Reproduktionsbiologe Shoukhrat Mitalipov klonte 2013 erstmals einen menschlichen Embryo und forscht aktuell an neuen Wegen für die reproduktive Medizin. 2018 wurden schließlich in China erstmals Primaten geklont – unsere nächsten Verwandten.
Doch der Preis beim Klonen ist hoch: Für Stammzellen werden Embryonen im Frühstadium zerstört und für ein Organ muss ein Tier sterben. Die große Debatte dabei: Was darf Wissenschaft, und wo steht Tierwohl und Menschenwürde im Vordergrund?
Die Dokumentation zeigt eindringlich den Nutzen und die Gefahren der Klonforschung – zwischen Medizin, Machbarkeit und moralischer Grenze.
Seitdem hat sich die Forschung rasant weiterentwickelt. Die Dokumentation blickt von Dollys Geburt bis in die Gegenwart: Klonen ist heute längst Teil moderner Biotechnologie und selbst Privatpersonen nehmen Klonverfahren in Anspruch. Nicht nur Promis lassen ihre Haustiere klonen, sondern auch Roberto Novo, ein New Yorker Hairstylist – und er will es wieder tun.
Parallel wirft die Doku einen Blick in die wichtigsten Labore der aktuellen Forschung zum Thema: von geklonten Schweinenieren bis zur Stammzellgewinnung aus frühen Embryonen. In München forscht Prof. Eckhard Wolf an Schweineherzen für Menschen, um den Organmangel zukünftig zu minimieren. In den USA hingegen werden schon geklonte Schweinnieren in Patienten eingesetzt. Vom Tier zum Menschen ist der Weg nicht weit. Der Reproduktionsbiologe Shoukhrat Mitalipov klonte 2013 erstmals einen menschlichen Embryo und forscht aktuell an neuen Wegen für die reproduktive Medizin. 2018 wurden schließlich in China erstmals Primaten geklont – unsere nächsten Verwandten.
Doch der Preis beim Klonen ist hoch: Für Stammzellen werden Embryonen im Frühstadium zerstört und für ein Organ muss ein Tier sterben. Die große Debatte dabei: Was darf Wissenschaft, und wo steht Tierwohl und Menschenwürde im Vordergrund?
Die Dokumentation zeigt eindringlich den Nutzen und die Gefahren der Klonforschung – zwischen Medizin, Machbarkeit und moralischer Grenze.
Regie
Kirsten Esch
Land
Deutschland
Jahr
2026
Herkunft
BR
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