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"Dirty Dancing": Romantik, Drama, Tanz!
52 Min.
Verfügbar bis zum 27/03/2027
TV-Ausstrahlung am Sonntag, 26. Juli um 22:20
Der Kultfilm "Dirty Dancing" (1987) schrieb mit seinem ikonischen Soundtrack, den unvergesslichen Tanzszenen und der sommerlichen Romanze Kinogeschichte. Doch hinter der scheinbar leichten Liebesgeschichte verbirgt sich eine politische Dimension: Der Film thematisiert zentrale Aspekte weiblicher Emanzipation und setzt sich mit dem Kampf für das Recht auf Abtreibung auseinander.
Drehbuchautorin Eleonor Bergstein verknüpfte, auch auf Grundlage eigener Erfahrungen, Romanze und das Thema Abtreibung bewusst miteinander. Sie war überzeugt, dass politische Botschaften in einem populären, glamourös inszenierten Film ein größeres Publikum erreichen würden. "Ein Musikfilm mit einer Prinzessin, die keine andere Wahl hat, als sich unters Messer eines Quacksalbers zu legen, um sich nicht ihre Zukunft zu verbauen, ist der beste Weg, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren", sagte sie.
Als "Dirty Dancing" 1987 in die Kinos kam, war Abtreibung in den USA zwar legal, doch die Pro-Life-Bewegung gewann unter Präsident Ronald Reagan an Einfluss. Indem Bergstein die Geschichte in eine Zeit vor der Legalisierung verlegte, erinnerte sie an die Bedeutung dieser hart erkämpften Errungenschaft. "Dirty Dancing" heute wiederzusehen heißt deshalb auch, einen Film neu zu entdecken, der weit über die Konventionen der RomCom hinausgeht und überraschend deutlich für Feminismus und sexuelle Selbstbestimmung eintritt.
Lange nach "Roe gegen Wade" stehen das Recht auf Abtreibung und andere Freiheiten in den Vereinigten Staaten erneut massiv unter Druck. Vor diesem Hintergrund wirkt "Dirty Dancing" aktueller denn je.
Regie
Leni Merat
Joséphine Petit
Land
Frankreich
Jahr
2026
Herkunft
ARTE F
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