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YMCA - Die Erfindung der Village People
53 Min.
Verfügbar bis zum 18/09/2026
TV-Ausstrahlung am Donnerstag, 2. Juli um 01:17
Er schrieb und sang die großen Hits der Band Village People: Victor Willis. Nun ist er im Alter von 74 Jahren verstorben. Willis schrieb selbst mit an dem Welthit "Y.M.C.A". Die Band begeisterte mit dem uramerikanischen Image Ende der 70er, sowohl die queere Community, als auch die Mainstream-Popwelt. Ein bewegender Film über einen der ungewöhnlichsten Acts der Popgeschichte.
"Y.M.C.A." von der Band Village People zählt zu den größten Hits der Popgeschichte. Die Abkürzung bezieht sich auf den Namen der christlichen Bewegung "Young Men's Christian Association". Die Dokumentation erzählt die Geschichte hinter dem Welterfolg und zeigt, wie zwei Franzosen die Band mit dem uramerikanischen Image erfanden und zu Weltstars machte.
Ausgangspunkt ist das krisengeschüttelte New York der 1970er Jahre, von wo aus sich Disco aus Underground Clubs schnell zum Massenphänomen entwickelte. Auch die beiden französischen Musikproduzenten Henri Belolo und Jacques Morali sind begeistert von der neuen Musik. In New York gründen sie die Village People: Sechs Sänger und Tänzer, die mit ihren Kostümen das popkulturelle Amerika verkörpern.
"Jacques und Henri waren fasziniert von Hollywood und dem Mythos von Amerika", erklärt Randy Jones, der Original-Cowboy der Village People, im Film die Idee hinter den ikonischen Outfits. Produzent Morali ist homosexuell, und auch die Band umgibt das Image einer Gay-Group: Sie spielen mit queeren Codes, erobern den Mainstream und werden wahlweise als Vorbilder der LGBTQI+-Bewegung gesehen oder für den Ausverkauf einer Underground-Kultur verantwortlich gemacht. Auch die Entstehung ihres größten Hits "Y.M.C.A." bildet diese Gegensätze ab.
Doch mit dem Ende der 70er Jahre kommt es zum Backlash: Bei der Disco Demolition Night werden Tausende Platten zerstört – es ist das Ende der Disco-Ära und auch die Glanzzeit der Village People ist nun vorbei. Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen und erzählt die faszinierende Geschichte einer Band zwischen Kult und Kommerz.
Ausgangspunkt ist das krisengeschüttelte New York der 1970er Jahre, von wo aus sich Disco aus Underground Clubs schnell zum Massenphänomen entwickelte. Auch die beiden französischen Musikproduzenten Henri Belolo und Jacques Morali sind begeistert von der neuen Musik. In New York gründen sie die Village People: Sechs Sänger und Tänzer, die mit ihren Kostümen das popkulturelle Amerika verkörpern.
"Jacques und Henri waren fasziniert von Hollywood und dem Mythos von Amerika", erklärt Randy Jones, der Original-Cowboy der Village People, im Film die Idee hinter den ikonischen Outfits. Produzent Morali ist homosexuell, und auch die Band umgibt das Image einer Gay-Group: Sie spielen mit queeren Codes, erobern den Mainstream und werden wahlweise als Vorbilder der LGBTQI+-Bewegung gesehen oder für den Ausverkauf einer Underground-Kultur verantwortlich gemacht. Auch die Entstehung ihres größten Hits "Y.M.C.A." bildet diese Gegensätze ab.
Doch mit dem Ende der 70er Jahre kommt es zum Backlash: Bei der Disco Demolition Night werden Tausende Platten zerstört – es ist das Ende der Disco-Ära und auch die Glanzzeit der Village People ist nun vorbei. Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen und erzählt die faszinierende Geschichte einer Band zwischen Kult und Kommerz.
Regie
Sascha Schmidt
Land
Deutschland
Jahr
2026
Herkunft
RB
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