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ARTE Reportage
Iran / Indien - China53 Min.
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Sendung vom 07/03/2026
(1) Iran: In den ersten Tagen dieses Kriegs jubelten viele Iranerinnen und Iraner, manche auch offen auf der Straße. Die dem Mullah-Regime treu Ergebenen hingegen protestierten gegen den Angriff von USA und Israel. (2) Indien - China: Jahrzehntelang wollten Eltern in Indien und China nur Söhne; Mädchen wurden abgetrieben, ausgesetzt oder verkauft. Das ändert sich seit einiger Zeit.
(1) Iran: Die ersten Tage dieses Krieges
In den ersten Tagen dieses Krieges schwanken Iranerinnen und Iraner zwischen Angst und Hoffnung. Seit Wochen rechneten sie mit einem Krieg, und die meisten hofften, dass er zu einem Regimewechsel führen würde. Nach den ersten Bombenangriffen waren überall im Land Freudenschreie zu hören; manche wagten auch Tänze auf der Straße – allerdings mit Vorsicht. Denn Polizei und Milizen des Regimes patrouillieren wachsam durch Städte und Dörfer. Die Straße bleibt im Iran ein gefährlicher Ort – nun zusätzlich wegen der Bomben.
Das Regime orchestriert seine Propaganda mit großen Versammlungen zum Gedenken an den toten Führer Chamenei. ARTE Reportage zeigt die ersten Tage des Krieges in Teheran, und auf der anderen Seite der Grenze, im irakischen Kurdistan. Dort warten Tausende Exil-Iranerinnen und -Iraner darauf, endlich in ihre Heimat zurückkehren zu können. Sie wollen mit dazu beitragen, das Mullah-Regime endlich abzusetzen.
(2) Indien - China: Revanche für Mädchen
In Indien und China bekommen Eltern wieder gerne Mädchen; anders als früher werden sie nicht mehr abgetrieben.
Laxmi wurde am 21. Dezember 2025 in einem indischen Dorf geboren. Die Teams von ARTE Reportage filmten sie ab der achten Sekunde ihres Lebens. Sie erzählen von Laxmis ersten Tagen und vom Leben anderer Mädchen in indischen Dörfern und chinesischen Metropolen. Sie berichten auch über die Tabuthemen in beiden Ländern: gezielte Abtreibungen von Mädchen, Kindstötungen, ausgesetzte Mädchen sowie Mädchen in China, die nach der Geburt verkauft wurden.
Bereits 1990 warnte der indische spätere Wirtschaftsnobelpreisträger Amartya Sen, dass in Asien seiner Meinung nach bald 100 Millionen Frauen im Verhältnis zu den Männern fehlen würden. Heute finden viele Männer in China und in Indien keine Ehefrauen mehr. Wohl auch deshalb begannen die Menschen dort endlich umzudenken – und durch Aktivisten, die aufklärten und halfen, diese Wende in den Köpfen anzuregen.
Land
Frankreich
Deutschland
Jahr
2026
Herkunft
ARTE
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