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Re: Singen für Estland
31 Min.
Verfügbar bis zum 14/10/2026
Sendung vom 17/10/2025
Alle fünf Jahre wird Tallinn zur musikalischen Bühne einer ganzen Nation: Beim "Laulupidu" singen zehntausende Chorsängerinnen und -sänger gemeinsam. 2025 findet das Fest zum ersten Mal seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine statt. Estland, direkter Nachbar Russlands, feiert trotz der Sorge um die eigene Sicherheit singend seine Freiheit und Unabhängigkeit.
Im Osten des Landes, unweit der russischen Grenze, bereitet der junge Chorleiter Kirill Gorjušin seinen Männerchor für das große Sängerfest vor. Er selbst ist russischsprachig aufgewachsen, hat sich aber schon früh in estnische Musik verliebt. Darüber, so sagt er, sei er wirklich Este geworden. Beim „Laulupidu“ singt er mit drei verschiedenen Chören - und träumt davon, eines Tages dort selbst dirigieren zu dürfen.
In Tallinn probt Kuldar Schüts mit seinem Männerchor. Er gehört zu den ausgewählten Dirigenten, die auf dem Sängerfest auftreten dürfen. Für ihn ist das Festival auf der großen Open-Air-Bühne, vor hunderttausend oftmals mitsingenden Zuhörern nicht nur das größte Volksfest des Landes, sondern auch ein spirituelles Erlebnis.
Die 16-jährige Berit Pilvik singt mit dem international ausgezeichneten Mädchenchor Ellerhein. Berit ist typisch für eine patriotisch geprägte Jugend, die die Fremdbestimmung Estlands durch die Sowjetunion nur aus den Schulbüchern kennt. Sie brennt für das Sängerfest. Für sie ist es eine Liebeserklärung an Sprache, Heimat und Gemeinschaft; am liebsten mag sie patriotische Lieder.
Und als dann in Tallinn das Sängerfest „Laulupidu“ beginnt, wird Musik spürbar zur Staatsangelegenheit. Das Fernsehen überträgt live und erreicht Traumquoten. 30.000 Sängerinnen und Sänger stehen gemeinsam auf der Bühne, feiern mit ihren Liedern die eigene Sprache und ihre Unabhängigkeit – und trotzen dem Dauerregen, der fast schon traditionell das Fest begleitet.
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
WDR
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