Re: Valencias Feuer-Fiesta und die Umwelt

2 Min.

Disponible à partir du 17/09/2025

TV-Ausstrahlung am Freitag 19 September à 19:40

Jedes Jahr im März feiert Valencia ein verrücktes Frühlingsfest, das auf eine alte Tradition der Zimmerleute zurückgeht. Dabei werden bis zu 22 Meter hohe Figuren, Fallas genannt, auf fast jeder Straßenkreuzung errichtet und am 19. März zeitgleich verbrannt, begleitet von jeder Menge Feuerwerk. Eine riesige Umweltbelastung. Doch nun soll das Spektakel grüner werden.

Schon vor Jahrhunderten verbrannten die Zimmerleute von Valencia zu Frühlingsanfang fehlerhafte Werkstücke sowie alten Plunder, um den Winter auszutreiben. Daraus entstand eine spektakuläre Fiesta, die weltweit ihresgleichen sucht. Vom 1. bis 19. März, dem Tag des Heiligen Joseph, der als Schutzheiliger der Zimmerleute verehrt wird, steht die ganze Stadt Kopf. Insgesamt 400 Nachbarschaftsvereine aus allen Stadtvierteln, die Kommissionen, lassen für dieses Frühlingsfest von Künstlern wie David Sanchez Llongo gigantische Figurengruppen herstellen, bis zu 22 Meter hohe Skulpturen aus Holz, Styropor und Pappmaché. Diese werden von einer Jury begutachtet und die besten von ihnen ausgezeichnet. David hofft, dass sein Werk dazugehört – dann wäre er in Valencia ein Held.
Der Aufbau und die Präsentation der Fallas werden tagelang von Feuerwerk, von endlosen Knallern und Böllern begleitet, bis die riesigen Skulpturen am Abend des 19. März allesamt in einem gewaltigen Feuerspektakel verbrannt werden. Jedes Jahr werden dabei bis zu 5.000 Tonnen Treibhausgas und enorme Mengen an Feinstaub freigesetzt. Aber damit soll bis 2030 Schluss sein, zumindest rechnerisch, Valencia und sein Fest wollen klimaneutral werden. Schon jetzt wird viel dafür unternommen, darüber wacht die Umweltbeauftragte Helena Prima: Die Innenstadt ist während der Fiesta für den Verkehr gesperrt, Vereine wie der Konvent Jerusalem pflanzen Hunderte von Bäumen als Kompensation an. Außerdem sollen die Künstler nicht länger Styropor und Lacke als Material für ihre Fallas verwenden, sondern natürliche, nachhaltigere Materialien. Doch die Umsetzung hakt noch ...

Land

Deutschland

Jahr

2025

Herkunft

WDR

Auch interessant für Sie

Abspielen Re: In der Falle der Loverboys

Re: In der Falle der Loverboys

Abspielen Re: Wenn Schlammlawinen Bergdörfer bedrohen

Re: Wenn Schlammlawinen Bergdörfer bedrohen

Abspielen Norwegen: Spitzbergens russische Kolonie ARTE Reportage

Norwegen: Spitzbergens russische Kolonie

ARTE Reportage

Abspielen ARTE Reportage Grönland / Norwegen

ARTE Reportage

Grönland / Norwegen

Abspielen Grönland: Die Vertriebenen von Qaanaaq ARTE Reportage

Grönland: Die Vertriebenen von Qaanaaq

ARTE Reportage

Abspielen Re: Moldaus Dörfer, zerrissen zwischen Russland und EU

Re: Moldaus Dörfer, zerrissen zwischen Russland und EU

Abspielen Ukraine: Donbass, auf Leben und Tod

Ukraine: Donbass, auf Leben und Tod

Abspielen Re: Brexit und der Jammer danach Briten bereuen den Ausstieg

Re: Brexit und der Jammer danach

Briten bereuen den Ausstieg

Die meistgesehenen Videos von ARTE

Abspielen Re: In der Falle der Loverboys

Re: In der Falle der Loverboys

Abspielen Hatten Männer immer schon die Hosen an? Stimmt es, dass ...?

Hatten Männer immer schon die Hosen an?

Stimmt es, dass ...?

Abspielen Twist Festivals - Urlaub in der Utopie?

Twist

Festivals - Urlaub in der Utopie?

Abspielen Jagoda Marinic trifft Jasmin Tabatabai Das Buch meines Lebens

Jagoda Marinic trifft Jasmin Tabatabai

Das Buch meines Lebens

Abspielen Re: Wenn Schlammlawinen Bergdörfer bedrohen

Re: Wenn Schlammlawinen Bergdörfer bedrohen

Abspielen Flick Flack Die Statuen waren nicht weiß

Flick Flack

Die Statuen waren nicht weiß

Abspielen Flick Flack Le Corbusiers minimalistische Holzhütte

Flick Flack

Le Corbusiers minimalistische Holzhütte

Abspielen Muse & Florence and the Machine Tempelhof Sounds 2022

Muse & Florence and the Machine

Tempelhof Sounds 2022