Côte d’Ivoire: Gesundheitswesen unter Druck durch Trump

25 Min.

Verfügbar bis zum 25/06/2031

Sendung vom 25/06/2026

Nahrungsmittelhilfe für bedürftige Familien, Selbsthilfegruppen für Patienten mit Aids, Kondome für Prostituierte… Seit der Einstellung von USAID durch die Regierung unter Donald Trump können viele NGOs in der Côte d’Ivoire keine Hilfe mehr leisten.

Das Ende von USAID und dann das Erdbeben Anfang 2025 waren zwei schwere Schläge für die Côte d’Ivoire. Allerdings starteten die USA seitdem ihre neue Gesundheitsstrategie „America First“: Die noch unter USAID bedingungslos gewährte Hilfe wird nun durch Partnerschaften ersetzt, die auch den amerikanischen Interessen dienen sollen. Trumps neue Doktrin verwandelt die Entwicklungshilfe in ein Handelsinstrument: „Trade not Aid“, „Geschäft statt Hilfe“, lautet das neue Credo.
Doch diese Abkommen, die inzwischen von Washington und rund dreißig Ländern unterzeichnet wurden, brauchen noch einige Zeit, um umgesetzt zu werden. In der Côte d’Ivoire leiden die NGOs noch immer unter Budgets, die teilweise um die Hälfte gekürzt wurden. Sie mussten Hunderte von Mitarbeitern entlassen und zahlreiche Hilfsprogramme einstellen.

Regie

Nathalie Georges

Kamera

Jean Will

Schnitt

Pascal Bach

Fixer

Salimatou Dia

Land

Frankreich

Jahr

2026

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