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Iran: Menschen im Krieg

52 Min.

Verfügbar ab dem 16/06/2026

TV-Ausstrahlung am Dienstag, 7. Juli um 21:55

Mit den ersten Luftangriffen der USA und Israels am 28. Februar wuchs im Iran die Hoffnung auf den Sturz des Mullah-Regimes. Drei Monate später jedoch regiert die Resignation: Das Regime wankte zwar, ist aber weiterhin an der Macht – stärker und unnachgiebiger denn je. Seit den brutal niedergeschlagenen Protesten im Januar prägen Ängste und Enttäuschung den Alltag der Bevölkerung. 
Am 28. Februar 2026 bombardieren Israelis und Amerikaner in einem koordinierten Angriff den Iran; der Oberste Führer Ali Chamenei wird getötet. Kann das Regime diesen harten Schlag überleben?
Die Dokumentation stellt die iranische Bevölkerung und ihre Lebensrealitäten seit Anfang des Krieges in den Mittelpunkt: ein 29-jähriger Soldat, der Gehorsam nur vortäuscht, um sich bei den brutalen Repressionen nicht zu gefährden; eine Studentin, die ihre Miete wegen gekappter Internetverbindung nicht zahlen kann; eine Labordirektorin, die in überlasteten Krankenhäusern die Todesfälle erfasst. Ihr Alltag besteht aus Überlebenskampf und Sorgen um eine ungewisse Zukunft. Es geht darum, sich in Schutz zu bringen, nach Essbarem zu suchen, sich nach den Angehörigen zu erkundigen. Die Menschen im Iran hatten erst Angst, schöpften dann Hoffnung und stehen jetzt wieder am Ausgangspunkt: Das Regime ist weiterhin an der Macht – rigoroser und unerbittlicher als je zuvor.
Seit Beginn der Januar-Aufstände ist es für unabhängige Journalistinnen und Journalisten so gut wie unmöglich, im Iran zu drehen, doch die französische Produktionsfirma Hikari verfügt über ein sicheres Netz an iranischen Journalistinnen und Journalisten, die im Untergrund die Geschehnisse dokumentieren. Die Aufnahmen entstanden vor, während und nach den Umbrüchen. Es sind Dokumente von historischer Relevanz.

Regie

Anne-Charlotte Gourraud

Land

Frankreich

Jahr

2026

Herkunft

ARTE

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