Venezuela: Auf Maduro folgte der Deal

ARTE Reportage

25 Min.

Verfügbar bis zum 24/03/2029

Sendung vom 02/04/2026

Drei Monate nach Nicolás Maduros Verhaftung durch US-Spezialeinheiten ist Venezuela für ausländische Journalisten noch immer ein verschlossenes Land. Doch Venezuelas Zivilgesellschaft fasste neuen Mut nach dem Ende von Maduros Herrschaft.

Zum ersten Mal seit Jahren wagen es Demonstranten, das Regime offen zu kritisieren und die Freilassung politischer Gefangener zu fordern. Unsere Reporter begleiteten Fanny Lozada, eine Mutter auf der Suche nach ihrer Tochter, die noch unter Maduro in den Gefängnissen des Regimes verschwunden ist - einer von vielen Fällen, in denen die Familienangehörigen nun endlich wieder Hoffnung schöpfen. 
Doch hinter der Hoffnung auf eine politische Wende verbirgt sich ein weiterer Konflikt, der um das Öl. Die USA entschieden, das alte Regime nach der Verhaftung Maduros weiter an der Macht zu lassen, solange sie im Gegenzug Zugang zu den riesigen venezolanischen Ölreserven erhalten. Diese Reserven liegen auf dem Grund des Maracaibo-Sees, 500 km von Caracas, und auch dort trauen sich die Menschen wieder, offen gegenüber dem neuen Regime aufzutreten. Maduros ehemalige Vizepräsidentin Delcy Rodriguez, heute dank der USA ganz oben an der Macht, ringt um das Überleben der venezolanischen Revolution gegenüber einer Zivilgesellschaft, die hofft, über ihr politisches Schicksal bald mitentscheiden zu dürfen.  

Regie

Paul Cabanis, Gindel Delgado, Jorge Benezra

Kamera

Gindel Delgado, Jorge Benezra, Gabriel Vasquez

Schnitt

Candy Chérencé

Produktion

Babel Doc

Land

Frankreich

Jahr

2026

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