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John Williams: Indiana Jones
Auditorium von Radio France14 Min.
Verfügbar bis zum 18/01/2028
Als Steven Spielberg beschloss, einen im wahrsten Sinne des Wortes schlagfertigen Archäologen ins Zentrum eines Abenteuerfilms zu stellen, ahnte niemand, dass er damit das Actionkino neu definieren würde. An seiner Seite: John Williams, der der Hauptfigur einen ebenso unvergänglichen Soundtrack auf den Leib komponierte.
Versteckt im Halbdunkel eines peruanischen Dschungels, den er zu kennen scheint wie seine eigene Westentasche, tritt er in den Anfangsminuten von Jäger des verlorenen Schatzes (1981) langsam ins Bild – mit einer Silhouette, die dank eines markanten Huts schon in den ersten Sekunden zum Markenzeichen wird: Dr. Henry Jones Jr., genannt Indiana oder „Indy“. Die vom jungen Harrison Ford verkörperte Figur stieg Anfang der 1980er-Jahre zu einer der populärsten Ikonen des Kinos und der Popkultur auf. Mit Hut, Peitsche, unerschütterlichem Charme und einer guten Portion Glück – ein Aspekt, den Spielberg sich von Tim und Struppi abgeschaut hatte, dem er 2011 einen eigenen Animationsfilm widmete – jagte der Archäologe auf der Suche nach mythischen Artefakten um die Welt.
John Williams, dafür bekannt, gerne dem Ruf des Abenteuers (und seines Freundes Spielberg) zu folgen, machte sich zügig an die Arbeit zu einem Thema, das dem furchtlosen Helden gerecht wurde: leicht, mitreißend und wie dafür geschaffen, um die waghalsigsten Aktionen des Archäologen zu begleiten. Als er Spielberg zwei Themen am Klavier vorspielte, war der Regisseur von beiden so begeistert, dass er sich nicht entscheiden konnte. Williams kombinierte sie daraufhin zu „The Raiders March“, dem Hauptthema des ersten Films, das bis heute untrennbar mit der ganzen Saga verbunden ist. In derselben Linie komponierte er den romantischen Leitgedanken für die Szenen zwischen Indy und Marion Ravenwood (Karen Allen) sowie das markante Thema für die Motorradverfolgung im dritten Teil Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989) mit Sean Connery als Indys Vater.
Als Hüter der großen Hollywood-Tradition des 20. Jahrhunderts schuf John Williams einige der einprägsamsten Filmsoundtracks aller Zeiten. Star Wars, Harry Potter, Jurassic Park, Superman, Indiana Jones: Jede Generation hat mindestens eines seiner Themen im Ohr. Als langjähriger Weggefährte von Steven Spielberg ebnete er zugleich den Weg für andere große Filmmusiker wie Hans Zimmer (Interstellar, Fluch der Karibik, The Dark Knight-Trilogie) oder Howard Shore (die Der Herr der Ringe- und Der Hobbit-Trilogien). Unter der Leitung von Bastien Stil zollt das Orchestre Philharmonique de Radio France ihm mit einer Konzertreihe Tribut und interpretiert einige seiner berühmtesten Stücke ganz neu.
Aufgezeichnet am 18. Dezember 2025 im „Auditorium de Radio France“, Paris
Regie
Isabelle Julien
Produktion
SOMBRERO AND CO
Land
Frankreich
Jahr
2025
Die Filmmusik von Francis Lai
Mit Lambert Wilson, Anne Sila und Gabriel Yared
Sakari Oramo dirigiert Saariaho und Mahler
Mit Verneri Pohjola
John Williams: Indiana Jones, E.T., Star Wars...
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Pascal Rophé dirigiert Berio, Mahler und Gísladóttir
Mit Stéphane Degout
Arthur Honegger: König David
Mit Amira Casar und Lambert Wilson
Riccardo Minasi dirigiert Schubert, Mozart und Mendelssohn
Mit Emmanuel Pahud
Abschiedskonzert von Mikko Franck
Mit Jean-Yves Thibaudet und Sol Gabetta
Martha Argerich spielt Beethoven
Mit Ion Marin
Cristian Măcelaru dirigiert Ravel
Mit Beatrice Rana
Josman
Hip Hop Symphonique
Mikko Franck dirigiert Dutilleux, Mahler und Strauss
Mit Marie-Nicole Lemieux
Andris Poga dirigiert Mozart und Bruckner
Mit David Fray
Barbara Hannigan dirigiert Ligeti und Strawinsky
Paris, 2024
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