Die Fanfaren des Hauptthemas gehören heute ebenso zu Superman wie sein Cape und das „S“ auf der Brust: Schon bei den ersten Takten erscheinen Clark Kent und sein fliegendes Alter Ego vor dem inneren Auge. Kein Wunder, dass der Filmsoundtrack maßgeblich zur Entstehung des Superman-Mythos beigetragen hat. Christopher Reeve brachte es auf den Punkt, als er erklärte, ohne die Musik von John Williams seien die Kräfte von Superman deutlich begrenzter. „Glauben Sie mir: Wer ohne diese Musik zu fliegen versucht, kommt nicht sehr weit.“
In der brillanten Interpretation des Orchestre Philharmonique de Radio France entfaltet Williams’ Thema seine ganze Strahlkraft – und macht deutlich, warum Filmmusik längst selbst Popkulturgeschichte geschrieben hat.
Als Hüter der großen Hollywood-Tradition des 20. Jahrhunderts schuf John Williams einige der einprägsamsten Filmsoundtracks aller Zeiten. Star Wars, Harry Potter, Jurassic Park, Superman, Indiana Jones – jede Generation hat mindestens eines seiner Themen im Ohr. Als langjähriger Weggefährte von Steven Spielberg ebnete er zugleich den Weg für andere große Filmmusiker wie Hans Zimmer (Interstellar, Fluch der Karibik, The Dark Knight-Trilogie) oder Howard Shore (die Der Herr der Ringe- und Der Hobbit-Trilogien). Unter der Leitung von Bastien Stil zollt das Orchestre Philharmonique de Radio France ihm mit einer Konzertreihe Tribut und interpretiert einige seiner berühmtesten Stücke neu.
Aufgezeichnet am 18. Dezember 2025 im Auditorium de Radio France, Paris.