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Mythos weibliche Lust: Shere Hite und ihr Sex-Report
60 Min.
Verfügbar bis zum 15/08/2026
Mit Shere Hite und ihrem Buch "Der Hite-Report" kehrt eine fast vergessene Ikone der Sexualforschung zurück. Die Dokumentation zeigt, welche Widerstände die bahnbrechende Veröffentlichung von 1976 auslöste, wie ihre Studie über weibliche Lust und Sexualität millionenfach verkauft wurde und dennoch im Strudel konservativer Kulturkämpfe in Vergessenheit geriet.
Shere Hite revolutionierte den Blick auf die weibliche Sexualität. Ihr ʺHite-Reportʺ (1976) schockierte nicht nur die Männerwelt. Die bahnbrechende Studie verbreitete sich weltweit, wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und gehört bis heute zu den meistverkauften Büchern. Erstmals wurde der weibliche Orgasmus in der breiten Öffentlichkeit diskutiert. Doch ihr Mut machte die Sexualforscherin zur Zielscheibe der damaligen Kulturkämpfe um die Frauenrechte. Konservative Kräfte versuchten gezielt, sie zu diskreditieren. Die Dokumentation ruft die Geschichte der unerschrockenen Pionierin in die Erinnerung zurück.
Tausende anonymisierte Fragebögen hatte sie eigenhändig verteilt, um den Frauen die Freiheit zu geben, ungefiltert über ihre Sexualität zu sprechen. Der Dokumentarfilm folgt der Sexualforscherin von ihren akademischen Anfängen über ihre Model-Jobs – darunter die sexistische "Olivetti Girl"-Kampagne, die sie geradewegs in die Frauenbewegung katapultierte – bis zu jenem Moment, als die Kritiker ihre Methode als unwissenschaftlich diffamierten.
Die Dokumentation zeigt eine faszinierende, selbstbewusste und doch verletzliche Frau, die unbequeme Fragen stellte, lange bevor Begriffe wie "Empowerment" oder "Body Autonomy" im allgemeinen Sprachgebrauch angekommen waren. Ihre Erkenntnisse wirken heute noch modern – und ihre Geschichte erzählt viel darüber, wie weibliche Stimmen systematisch verdrängt wurden, sobald sie den Status quo infrage stellten.
Die Dokumentation erinnert auch daran, dass Kämpfe um sexuelle Selbstbestimmung keine Relikte vergangener Jahrzehnte sind.
Tausende anonymisierte Fragebögen hatte sie eigenhändig verteilt, um den Frauen die Freiheit zu geben, ungefiltert über ihre Sexualität zu sprechen. Der Dokumentarfilm folgt der Sexualforscherin von ihren akademischen Anfängen über ihre Model-Jobs – darunter die sexistische "Olivetti Girl"-Kampagne, die sie geradewegs in die Frauenbewegung katapultierte – bis zu jenem Moment, als die Kritiker ihre Methode als unwissenschaftlich diffamierten.
Die Dokumentation zeigt eine faszinierende, selbstbewusste und doch verletzliche Frau, die unbequeme Fragen stellte, lange bevor Begriffe wie "Empowerment" oder "Body Autonomy" im allgemeinen Sprachgebrauch angekommen waren. Ihre Erkenntnisse wirken heute noch modern – und ihre Geschichte erzählt viel darüber, wie weibliche Stimmen systematisch verdrängt wurden, sobald sie den Status quo infrage stellten.
Die Dokumentation erinnert auch daran, dass Kämpfe um sexuelle Selbstbestimmung keine Relikte vergangener Jahrzehnte sind.
Regie
Nicole Newnham
Land
USA
Jahr
2023
Herkunft
ZDF
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