- Abspielen
ARTE Reportage
USA: Das Anti-Impf-Fieber / Mexiko-USA
- Abspielen
USA: Das Anti-Impf-Fieber
ARTE Reportage
- Abspielen
Mexiko-USA: Wenn kein Geld mehr kommt
ARTE Reportage
- Abspielen
ARTE Reportage
Venezuela / Somalia
- Abspielen
Venezuela: Pro-Maduro und nun Trump?
ARTE Reportage
- Abspielen
Somalia: Der IS tötet weiter
ARTE Reportage
- Abspielen
Haiti: Die Koalition der Verbrecher
ARTE Reportage
Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Indien: Ramas umstrittener Tempel
ARTE Reportage25 Min.
Disponible jusqu'au 12/03/2027
Sendung vom 22/07/2025
Am 22. Januar 2024, Monate vor der Wahl, weihte Indiens Premierminister Narendra Modi einen neuen Tempel für Rama ein, einer Gottheit des Hinduismus. Der steht nun auf den Ruinen einer Moschee, die 1992 von Hindu-Extremisten zerstört worden war.
Nie zuvor hatte sich ein indischer Premierminister so für politische und religiöse Zwecke in Szene gesetzt. Der umstrittene Tempel in der Stadt Ayodhya im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh war fast ein Jahrhundert lang der Traum von Hindu-Extremisten, seine Einweihung ist ein neues Kapitel in einem langen religiösen Konflikt zwischen Muslimen und Hindus.
Im 20. Jahrhundert hatten Hindu-Nationalisten über Jahrzehnte den Bau eines Tempels für Rama gefordert, anstelle der Babri-Moschee aus dem 16. Jahrhundert. Sie behaupteten, diese sei auf den Ruinen eines alten Hindu-Heiligtums errichtet worden.
Am 6. Dezember 1992 griffen 150.000 Hindus zu den Waffen, ermutigt von der BJP, der heutigen politischen Partei von Narendra Modi und mehreren fundamentalistischen Organisationen, die ein Indien von und für die hinduistische Mehrheit auf Kosten religiöser Minderheiten forderten. Sie zerstörten die Moschee, dabei starben innerhalb weniger Wochen 2.000 Menschen. 30 Jahre lang kämpften daraufhin militante Hindus vor Gericht für einen neuen Tempel.
Im Jahr 2019 gibt der Oberste Gerichtshof ihnen Recht und ermöglicht dem Premierminister, das wichtigste Projekt seiner politischen Karriere in Angriff zu nehmen. Die Einweihung des Tempels des Rama läutete seine Kampagne zur Wiederwahl ein.
Regie
Navodita Kumari
Alban Alvarez
Autor:in
Alban Alvarez
Kamera
Ram Patel
Alban Alvarez
Schnitt
Léo Doubroff
Produktion
Babel Press
Land
Frankreich
Jahr
2024
Herkunft
ARTE
Auch interessant für Sie
- Abspielen
Indien: Wirtschaftswunder oder Fata Morgana?
- Abspielen
360° Reportage
Hati Bondhu, die Elefantenschützer von Assam
- Abspielen
Crazy Borders
Das Enklaven-Chaos von Cooch Behar
- Abspielen
Re: Letzte Reise nach Belgien, zur Sterbehilfe
- Abspielen
Re: Null Promille und Spaß dabei!
- Abspielen
Re: Georgiens Kinder, für tot erklärt und dann verkauft
- Abspielen
Kuba: Krise im Vintage Paradies
ARTE Reportage
- Abspielen
Mit offenen Daten
Im Dschungel der Neobanken: Abzocke, illegaler Handel und betrogene Kunden
- Abspielen
Dominikanische Republik: Abschieben nach Haiti
ARTE Reportage
Die meistgesehenen Videos von ARTE
- Abspielen
Borga
- Abspielen
Tribute to David Bowie
Heroes never die
- Abspielen
Outsider. Freud.
- Abspielen
Naturwunder Hawaii, zwischen Feuer und Wasser
- Abspielen
Milchzähne
- AbspielenDernier jour
ARTE Journal - 15/01/2026
Erkundungsmission in Grönland / Wahl in Uganda / EU und Seltene Erden
- Abspielen
Claude Chabrol oder die Amour fou
- Abspielen
Re: Letzte Reise nach Belgien, zur Sterbehilfe
- Abspielen
Das Licht und das Universum - Eine Erzählung (1/8)
Der Urknall
- Abspielen
Re: Null Promille und Spaß dabei!