Re: Das gefährlichste Pferderennen des Kontinents
Re: Rausschmeißer gegen Hausbesetzer in Spanien
Re: Ungarns Hetze gegen Anti-Faschisten
Re: Bosniens Bauern und der Kohle-Clan
Re: Mit Raketen und Schwarzpulver durch die Osternacht
Re: Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt
Re: Der Ausverkauf der Skigebiete
Re: Der D-Day und eine Reise in die Familiengeschichte
31 Min.
Verfügbar bis zum 04/06/2026
Sendung vom 05/06/2024
In diesem Jahr ist es 81 Jahre her, dass alliierte Truppen in der Normandie landeten, um die Nazi-Herrschaft über Europa zu beenden. Daran wird international erinnert. Aber auch heute noch ist der D-Day für viele Menschen weit mehr als ein Gedenktag; er ist ein wesentliches Datum ihrer eigenen Geschichte und der Geschichte ihrer Familie.
Am 6. Juni 1944, dem D-Day, landeten 150.000 britische und amerikanische Soldaten in der Normandie, um Europa von der Hitler-Diktatur zu befreien. Eine kühne Operation, die Tausende Opfer auf allen Seiten forderte – und wesentlich zum Ende des Zweiten Weltkriegs beitrug. 80 Jahre danach erinnern Bunkeranlagen, Gedenkstätten, Museen und Soldatenfriedhöfe an den D-Day und die erbitterten Kämpfe in den Tagen und Wochen danach.
Der Vater und ein Onkel von Bernhard Schnabel aus Hanau waren damals als Soldaten der Wehrmacht in der Normandie im Einsatz: Willibald Schnabel fiel im Juli 1944 bei den Kämpfen um Saint-Lô, sein Bruder Josef geriet in Gefangenschaft und musste nach dem Krieg bei Fécamp Minen räumen.
Mit seiner Tochter Elena macht sich Bernhard Schnabel im Frühjahr 2024 auf Spurensuche. Im Gepäck haben sie Briefe und Tagebücher ihrer Verwandten, Dokumente der Angst, aber auch der Hoffnung. Vater und Tochter finden den Ort, an dem Willibald Schnabel starb, sie treffen Zeitzeugen und den Enkel eines Franzosen, der sich 1945 um den Gefangenen Josef Schnabel kümmerte. Sie besuchen den Utah Beach, an dem besonders viele US-Soldaten ums Leben kamen, und sie treffen den fast 100-jährigen US-Veteranen Charles Norman Shay, der die Kämpfe am Omaha Beach wie durch ein Wunder überlebte und der sich zeitlebens für eine angemessene Erinnerung an die Opfer und die Helden dieses Kampfes um die Freiheit eingesetzt hat. Mit ihm sprechen sie über Versöhnung, auch angesichts heutiger Kriege, und über die sehr aktuellen Mahnungen, die gerade jetzt wieder vom D-Day ausgehen.
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
WDR
Auch interessant für Sie
Nice to meet you : Österreich
Durch Europa mit Jagoda Marinić
Mit offenen Daten
Die Schattenseite der Shen Yun-Shows
Iran: Nicht mehr schweigen
Re: Ungarns Hetze gegen Anti-Faschisten
Re: Kinder, Küche, Haushalt ... macht Papa!
Re: Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt
Russland: Die Generation Z
ARTE Reportage
Ukraine: Tschernobyl im Krieg
ARTE Reportage
Re: Bosniens Bauern und der Kohle-Clan
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Klandestin
Taxi Teheran
Étretat forever
Biografie eines Sehnsuchtsorts
Mit offenen Karten - Im Fokus
Irankrieg: globale Folgen
ARTE Journal - 12/04/2026
USA-Iran / Ukraine Feuerpause? / Ungarn am Tag der Wahl
Karambolage
Die Jakobiner / Die Hebamme
Twist
Unendlichkeit – Wie fühlt sich das an?
Mit offenen Karten - Im Fokus
Ungarn: Wahlbeeinflussung
Mit offenen Daten
Die Schattenseite der Shen Yun-Shows
ARTE Europa Weekly
Wahlen in Ungarn: Wendepunkt für die EU?