Sind Dirndl und Lederhose urbayrisch?
Stimmt es, dass ...?
Hat Kolumbus als Erster einen Ozean überquert?
Stimmt es, dass ...?
Haben Menschen sich schon immer berauscht?
Stimmt es, dass ...?
War der Hund schon immer der beste Freund des Menschen?
Stimmt es, dass ...?
Macht uns der globale Handel reicher?
Stimmt es, dass ...?
Wurde die Sklaverei aus moralischen Gründen abgeschafft?
Stimmt es, dass ...?
Gab es früher weniger Papierkram?
Stimmt es, dass ...?
Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Haben wir schon immer an Götter geglaubt?
Stimmt es, dass ...?25 Min.
Verfügbar bis zum 08/07/2026
Sendung vom 09/07/2025
Schon in der Frühzeit hinterließen Menschen Hinweise auf religiöses Denken. Aus Ritualen wurden Götter, aus Göttern moralische Instanzen. Der Glaube gab Halt, Schutz – und vielleicht sogar einen evolutionären Vorteil. Doch was passiert in einer Welt, die zunehmend auf Transzendenz verzichtet?
Woher stammt der Glaube an höhere Mächte? Gehört die Vorstellung von Gottheiten zum Menschsein dazu? Die Dokumentation geht diesen Fragen auf den Grund und zeigt nicht nur, wie sich religiöse Vorstellungen aus ganz konkreten Krisensituationen entwickelt haben, sondern auch, wie eng solche Vorstellungen auch heute noch mit realen Lebensumständen verknüpft sind.
Die Reise zu den Ursprüngen beginnt mit der Theorie des Anthropologen Edward Tylor, der im 19. Jahrhundert die These aufstellte, alle Religionen seien auf den sogenannten „Animismus“ zurückzuführen. Der Religionswissenschaftler Graham Harvey erklärt die animistische Weltsicht – und klärt aus heutiger Sicht über Vorurteile in Tylors Theorie auf. Er weist auf eine Spur hin, die zu Höhlenmalereien auf der ganzen Welt führt: Bereits vor über 40.000 Jahren haben Menschen tief unter der Erde Hinweise hinterlassen, die auf einen religiösen Hintergrund hindeuten.
Die Religionswissenschaftlerin Ina Wunn zeigt in der Ausgrabungsstätte Göbekli Tepe im Süden der Türkei, wie sich aus Drohgebärden, Skulpturen und Bestattungsritualen mit der Zeit die ersten Gottheiten entwickelten. Diese sollten den Menschen vor allem schützend zur Seite stehen. Aber wie kam es dazu, dass die Gottheiten irgendwann nicht nur eine Schutzfunktion erhielten, sondern auch weitreichende moralische Kompetenzen?
Aktuelle Forschungen beleuchten, wie sich der Glaube an höhere Mächte auf das eigene Verhalten auswirkt. Offenbar soll er sogar einen evolutionären Vorteil mit sich bringen. Wie verändert sich eine westlich geprägte Gesellschaft, wenn immer weniger Menschen an Götter glauben? Oder ergeben sich lediglich neue Antwortversuche, während die alten Fragen bleiben?
Land
Deutschland
Jahr
2024
Auch interessant für Sie
Mexikos Spiel der Götter - Ulama
Streetphilosophy
Esoterik: Stell Dich dem Übernatürlichen!
Square Idee
Astrologie: Glaube statt Wissenschaft?
Tracks
Voodoo: Musik zwischen Trance und Widerstand
Tracks
Künstler*innen, die sich weigern, den Tod zu ghosten
Das Buch meines Lebens
Jagoda Marinić trifft Katrin Eigendorf
Art Crimes
Caravaggio: Palermo, 1969
Die Erfindung des Rassismus in Farbe
Art Crimes
Frans Hals: Gotha, 1979
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Klandestin
Étretat forever
Biografie eines Sehnsuchtsorts
ARTE Journal - 12/04/2026
Ungarn: Magyar triumphiert bei Parlamentswahl
Taxi Teheran
Karambolage
Die Jakobiner / Die Hebamme
ARTE Europa Weekly
Wahlen in Ungarn: Wendepunkt für die EU?
Ungarn: klarer Sieg für Peter Magyar
Die Slowakei - Europa für Entdecker
Twist
Unendlichkeit – Wie fühlt sich das an?
Mit offenen Karten - Im Fokus
Straße von Hormus: Meerenge blockiert?