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44 Min.
Verfügbar bis zum 29/11/2028
In Mexiko lebt seit einigen Jahren ein uraltes Ballspiel der indigenen Bevölkerung wieder auf, das mit der Hüfte gespielt wird: "Ulama". Früher ging es dabei um Leben und Tod. José Lizárragas Vater hat die Tradition des Spiels wiederbelebt und er führt sie fort. Seit zehn Jahren organisiert er Turniere in ganz Mexiko.
„Ulama“ - von zwei Mannschaften à fünf Spielern auf einem langen, schmalen Feld ausgetragen, erinnert es an Volleyball. Bei „Ulama“ erfolgt aber nur der Aufschlag mit der Hand, danach wird mit der Hüfte gespielt. Man kennt das Ballspiel schon von den Azteken, Mayas, Olmeken und anderen Völkern Mittelamerikas. Einst ging es um Leben und Tod, um die Gunst der Götter oder um Sieg und Niederlage in bewaffneten Konflikten. Deshalb verboten die spanischen Priester das Spiel nach der Eroberung Mexikos.
Aber in kleinen Bergdörfern zwischen der Pazifikküste und der Sierra Madre, im Bundesstaat Sinaloa, hat „Ulama“ überlebt. Seine Renaissance ist der Familie Lizárraga zu verdanken, die sich seit drei Generationen bemüht, das Spiel wieder populär zu machen. José Lizárraga ist nicht nur Spieler und Trainer, sondern auch Präsident des ersten und einzigen Ulama-Verbandes. Heute gibt es in Mexiko wieder über tausend aktive Ulama-Spieler.
Die Hochsaison des Spiels beginnt im Herbst, wenn die Ernte eingebracht ist und die Tage kühler werden. Die jährliche Meisterschaft wird als Turnier im Dezember veranstaltet. Zwei Dutzend Herren-, Damen- und Juniorenteams aus ganz Mexiko, auch aus der Hauptstadt und den USA reisen an. Schon die Unterbringung und Verköstigung der Gäste in den Dörfern ist eine Herausforderung.
José hat alle Hände voll zu tun, aber er ist auch in Sorge. Denn er hat seine Frau Tanya Maria und den neun Monate alten, kranken Sohn Sebastian Itzcoatl lange nicht gesehen. Denn sie leben in Guadalajara, wo die medizinische Versorgung besser ist. Wird er sie zum Turnier wiedersehen? Und wird sein Traum von der Titelverteidigung wahr werden?
Aber in kleinen Bergdörfern zwischen der Pazifikküste und der Sierra Madre, im Bundesstaat Sinaloa, hat „Ulama“ überlebt. Seine Renaissance ist der Familie Lizárraga zu verdanken, die sich seit drei Generationen bemüht, das Spiel wieder populär zu machen. José Lizárraga ist nicht nur Spieler und Trainer, sondern auch Präsident des ersten und einzigen Ulama-Verbandes. Heute gibt es in Mexiko wieder über tausend aktive Ulama-Spieler.
Die Hochsaison des Spiels beginnt im Herbst, wenn die Ernte eingebracht ist und die Tage kühler werden. Die jährliche Meisterschaft wird als Turnier im Dezember veranstaltet. Zwei Dutzend Herren-, Damen- und Juniorenteams aus ganz Mexiko, auch aus der Hauptstadt und den USA reisen an. Schon die Unterbringung und Verköstigung der Gäste in den Dörfern ist eine Herausforderung.
José hat alle Hände voll zu tun, aber er ist auch in Sorge. Denn er hat seine Frau Tanya Maria und den neun Monate alten, kranken Sohn Sebastian Itzcoatl lange nicht gesehen. Denn sie leben in Guadalajara, wo die medizinische Versorgung besser ist. Wird er sie zum Turnier wiedersehen? Und wird sein Traum von der Titelverteidigung wahr werden?
Regie
J. Michael Schumacher
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
ZDF
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