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Anjou / Levittown / Madrid46 Min.
Verfügbar bis zum 25/10/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 28. Juli um 13:10
Sendung vom 08/04/2025
Linda Lorin lädt von Montag bis Freitag auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Anjou: Étienne Davodeaus dokumentarische Kunst/ Levittown: Amerikanische Vorstadt-Utopie/ Deutschland: Rayks Forelle mit Gemüse/ Madrid: Ein tödliches Gerücht
Seit etwa 30 Jahren zeichnet Étienne Davodeau Comics. Er wurde 1965 geboren und lebt in Anjou. Sein Werk verortet sich zwischen Reportage und Fiktion und dokumentiert den Alltag der Menschen auf dem Land. In "Les Ignorants" (2011) und "Loire" (2023) erzählt der Künstler von seiner Beziehung zum Land und den Flüssen der Region und zeigt auf, was die Menschen mit der Natur verbindet. Mit seinen in Anjou verwurzelten Werken schafft Davodeau ein neues literarisches Genre: die Comicreportage.
(2): Levittown: US-amerikanische Vorstadt-Utopie
Die amerikanischen Suburbs sind mehr als eine Vorstadt: Sie waren lange Ausdruck des amerikanischen Traums – das Versprechen strahlender Wohnviertel für alle. Unweit von New York war Levittown in den 1950er Jahren der Prototyp dieses Ideals. Als Reaktion auf die Nachkriegszeit und den Baby-Boom entwarf William Levitt eine Häuserserie für Familien der Konsumgesellschaft – dies war der Beginn der weißen, patriarchalen Mittelschicht. Heute ist Levittown mit seinen ordentlich gemähten Rasenflächen ein lebendiges Museum des amerikanischen Traums.
(3): Deutschland: Rayks Forelle mit Gemüse
In der Nähe von Berlin kocht Rayk eine Forelle mit Gemüse ausschließlich mit lokalen Zutaten. Zunächst schuppt er die Forelle ab, anschließend füllt er sie mit Thymian, Knoblauch, Salz und Pfeffer. Nachdem er den Fisch paniert hat, brät Rayk ihn in einer Pfanne goldbraun an. Dazu macht er ein Rote-Bete-Kartoffel-Püree und einen grünen Salat mit Tomaten und weißem Spargel. Ein gesundes, lokales und vor allem köstliches Essen.
(4): Madrid: Ein tödliches Gerücht
Die heutige spanische Hauptstadt Madrid wurde wohl zuerst im Jahr 865 erwähnt, als der Emir Muhammad I. eine Festung am Ufer des Flusses Manzanares errichten ließ. Die Siedlung hieß "Mayrit", was im Arabischen etwa "wasserreiche Flüsse" bedeutet. Wasser und auch die Brunnen in der Stadt spielten seit jeher eine wichtige Rolle für die Menschen in Madrid. Doch eines Tages macht ein Gerücht die Runde – mit tödlichen Folgen. Es folgt ein Massaker, dessen wahres Ausmaß bis heute ein Rätsel bleibt …
Land
Frankreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE F
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