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Die zwei Leben der Lufthansa (1/2)
Pioniere und Propaganda43 Min.
Verfügbar bis zum 16/06/2026
TV-Ausstrahlung am Montag, 30. März um 08:55
Die Geschichte der Lufthansa beginnt mit der Junkers F13 als "Mutter" der Passagierluftfahrt. Auf die ersten Jahre folgen die Militarisierung, die bereits in der Weimarer Republik beginnt, und die dunklen Kapitel im Zweiten Weltkrieg. Unveröffentlichte Archivbilder und Eindrücke von Zeitzeugen bringen unbekannte Facetten der Lufthansa ans Licht.
Der erste Teil des Doku-Zweiteilers "Die zwei Leben der Lufthansa" setzt sich mit den spannenden Anfängen der Passagierluftfahrt in Deutschland auseinander. "Pioniere und Propaganda" begleitet die Entwicklung der Deutschen Luft Hansa von deren Gründung 1926, damals noch mit getrennter Schreibweise, bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Reise beginnt mit der legendären Junkers F13, die als innovatives Flugzeug zur Mutter der zivilen Luftfahrt wird und den Pioniergeist einer ganzen Generation prägt. Abenteuerliche Flugrouten, neue Strecken und der Ausbau des "Heimathafens" Tempelhof stehen für Aufbruch in die Moderne, Technikbegeisterung und internationalen Wettbewerb.
Doch der Film beleuchtet nicht nur Glanz und Innovation: Schon früh werden auch militärische Ambitionen sichtbar, mit denen die Luft Hansa im Auftrag des Deutschen Reichs den Versailler Vertrag umgeht. Sie bildet heimlich viel mehr Piloten aus als benötigt werden – für eine neue Luftwaffe. Die zivile Fluglinie sorgt für Weltgeltung im Sinne der NS-Propaganda und wird im Krieg ein Reparatur- und Rüstungsbetrieb für die Luftwaffe. In dieser Zeit macht sie hohe Gewinne dank Zwangsarbeit, auch an ihrem "Heimathafen" Tempelhof. Mit seltenen Archivaufnahmen und Zeitzeugeninterviews enthüllt der Film wenig bekannte Seiten der Lufthansa-Geschichte.
Doch der Film beleuchtet nicht nur Glanz und Innovation: Schon früh werden auch militärische Ambitionen sichtbar, mit denen die Luft Hansa im Auftrag des Deutschen Reichs den Versailler Vertrag umgeht. Sie bildet heimlich viel mehr Piloten aus als benötigt werden – für eine neue Luftwaffe. Die zivile Fluglinie sorgt für Weltgeltung im Sinne der NS-Propaganda und wird im Krieg ein Reparatur- und Rüstungsbetrieb für die Luftwaffe. In dieser Zeit macht sie hohe Gewinne dank Zwangsarbeit, auch an ihrem "Heimathafen" Tempelhof. Mit seltenen Archivaufnahmen und Zeitzeugeninterviews enthüllt der Film wenig bekannte Seiten der Lufthansa-Geschichte.
Regie
Peter Bardehle
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
ZDF
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