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Tattoos: Kunst auf der Haut31 Min.
Verfügbar bis zum 17/05/2026
Sendung vom 18/05/2025
Mehr als jede*r fünfte Europäer*in zwischen 18 und 35 Jahren trägt mindestens ein Tattoo, die Nachfrage ist riesig. Die Farbe auf der Haut ist längst mehr als profane Deko. In den Schweizer Bergen erzählt Tattoo-Ikone Filip Leu wie sich aus dem traditionellen und zum Teil zwielichtigen Handwerk eine ganz neue Kunstform entwickelt hat.
2024 verkauft der österreichische Performance-Künstler Flatz die Tattoos auf seiner Haut an einen Schweizer Sammler – für einen siebenstelligen Betrag. Zwölf Schriftzüge auf seinem Körper gehören nach seinem Tod einem anderen. Bis dahin werden Replikate seiner Haut wie Gemälde in Museen ausgestellt – aktuell in Linz. Flatz provoziert mit seiner Aktion und stellt die Frage: Was macht eine Tätowierung zum Kunstwerk? Und was ist so ein Werk wert?
„Twist“ wirft einen Blick auf die Beziehung zwischen Tattoo- und Kunstwelt und zeigt, wie eng beide verknüpft sind. Das Projekt Works on Skin bringt zum Beispiel eigens entworfene Unikate von renommierten Künstlern auf die Haut. „Das ist unser Kommentar zum Kunstmarkt, den wir für dysfunktional halten“, sagt Mitbegründer Holm Friebe. Es geht darum, neue Einnahmequellen für Kunstschaffende aus dem Mittelfeld zu finden – außerhalb der Kunstmarktblase.
Dass Tattoos als Kunstform beachtet werden, liegt auch an Menschen wie Filip Leu. Der Schweizer hat das Genre neu definiert. Ein Bodysuit vom Studio The Leu Family’s Family Iron ist nicht nur Statussymbol, sondern ebenfalls Kunstwerk.
Diese Idee steckt auch hinter dem Konzept des britischen Duos The Expanded Eye. Seit 2018 leben Jade Tomlinson und Kev James in Lissabon. Holz, Ton, Stein, Nadel und Tinte – sie spielen mit den Disziplinen und lassen sich vom Material leiten. Ihre Arbeiten tragen eine künstlerische Handschrift, die sofort wiedererkennbar ist – ob auf der Haut oder im Museum.
Redaktion
Anika Mellin
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
MDR
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