Grönland: Stolz darauf, Inuit zu sein

Arte Reportage

24 Min.

Verfügbar ab dem 15/05/2026

Sendung vom 15/05/2026

Drei Frauen reden über ihren Stolz darauf, zum Volk der Inuit zu gehören: eine Jägerin, eine Aktivistin und eine Tätowiererin: Sie stellen ihre indigene Identität in den Mittelpunkt ihres persönlichen Lebens. Und sie leiten daraus politische Forderungen ab, gegenüber der Regie-rung in Dänemark, aber vor allem im Angesicht von Donald Trumps Annektions-Fantasien.
Donald Trumps Wunsch, Grönland für die USA zu annektieren, regt die 57.000 Einwohner noch immer auf. Andererseits rückten Trumps Gelüste aber auch den Wunsch der Grönländer in Licht der Öffentlichkeit, sich endlich von Dänemark zu emanzipieren, dessen selbstverwalteter politischer Be-standteil sie bis heute sind. Diese Bewegung wird in erster Linie von Frauen getragen, sie wollen die  Werte und die Traditionen der Inuit wiederbeleben, die die dänische Kolonialmacht einst auslöschen wollte: ihre Sprache, ihre Philosophie, ihre Beziehung zur Natur und ihre Kunst. Sie leben das alles wieder und die zeigen es stolz, im Alltag, in den sozialen Netzwerken und am Körper. Diese drei Inu-it-Frauen erzählen uns davon, wie sie als postkolonial Generation davon träumen, ein weltoffenes Land aufzubauen, aber eines, das ihnen gleicht. Mit der Unabhängigkeit als Ziel. 

Regie

Barbara Lohr

Autor:in

Barbara Lohr

Kamera

Elsa Kleinschmager

Schnitt

Florence Touly

Land

Frankreich

Jahr

2026

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