Irans Atomprogramm im Visier
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Irans Atomprogramm im Visier
53 Min.
Verfügbar bis zum 16/10/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 7. Juli um 22:50
Wie steht es um das iranische Atomprogramms am Tag nach den amerikanischen und israelischen Luftschlägen im Juni 2025? Eine Investigation, die durch einen außergewöhnlichen Zugang im Iran und die Analyse offener Quellen möglich wurde. In Zusammenarbeit mit der Washington Post, Evident Media und Bellingcat.
Es folgte die Operation "Midnight Hammer" – eine spektakuläre Machtdemonstration von Seiten der Trump-Regierung. Sieben US-Tarnkappenbomber vom Typ B-2 flogen 11.000 km von der Whiteman Air Force Base in Missouri über den Atlantik in den Iran. Sie zielten mit 14 bunkerbrechenden Bomben und Dutzenden Tomahawk-Marschflugkörpern auf die Atomanlagen von Natanz, Isfahan und Fordo. Bei der ursprünglich geheimen Mission handelte es sich um den größten Angriff von B-2-Bombern aller Zeiten. Die Bomben sind gefallen, aber die LKW mitsamt ihrer Ladung bleiben verschwunden.
Ausgehend von den rätselhaften Aktivitäten rund um den Angriff untersucht die Reportage das tatsächliche Ausmaß der Schäden an den iranischen Atomanlagen – anhand offen zugänglicher Quellen und mithilfe von Experten für Satellitenbilder und einem Team vor Ort. Der Film geht der Frage nach, inwieweit durch den Luftschlag zentrale Personen des iranischen Atomprogramms getötet wurden.
Der Iran spielt den Luftschlag herunter und betont, dass die Anlagen weiterhin intakt seien und die Kernenergie ausschließlich zu friedlichen Zwecken genutzt werde. Auf amerikanischer Seite heißt es jedoch, dass der Bau der iranischen Atomwaffe aufgrund des Angriffs um einige Jahre verzögert wurde.
Diese Dokumentation aus dem Jahr 2025 basiert auf den Aussagen der Menschen aus beiden Lagern und kombiniert Vor-Ort-Recherchen mit Open-Access-Tools, um so der Wahrheit auf den Grund zu gehen.
Regie
Sebastian Walker
Adam Desiderio
Land
Großbritannien
Jahr
2025
Herkunft
ARTE F
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