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Stadt Land Kunst

Barbara Hepworths Cornwall / China / Ghana

46 Min.

Verfügbar ab dem 25/05/2026

TV-Ausstrahlung am Montag, 1. Juni um 13:10

Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: Linda Lorin lädt auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Das plastische Cornwall der Bildhauerin Barbara Hepworth / Bambus, das jahrtausendealte Fundament Chinas / Hawaii: Waolis panierter Fisch / Ghana: Ein Stoff vom anderen Ende der Welt.

(1): Das plastische Cornwall der Bildhauerin Barbara Hepworth
In der Abgeschiedenheit ihres Ateliers hielt die Britin Barbara Hepworth (1903–1975) fast ein halbes Jahrhundert lang Zwiesprache mit dem Material. Das gleichmäßige Geräusch des Meißels, der den Stein bearbeitet, war ihr tief vertraut. Die Künstlerin, die heute als eine der wichtigsten Vertreterinnen der abstrakten Bildhauerei des 20. Jahrhunderts gilt, fand ihre persönliche Ausdrucksform erst in der Mitte ihres Lebens. In der windgepeitschten Abgeschiedenheit Cornwalls, das sie unermüdlich durchwanderte, schuf Hepworth ab 1939 ihre symbolträchtigsten Werke und ließ sich dabei von der an Nuancen reichen Vielfalt der Landschaft leiten.
(2): Bambus, das jahrtausendealte Fundament Chinas
Ohne Bambus könnte der Panda in China nicht überleben – ebenso wenig wie der Mensch. Seit rund 5.000 Jahren bildet Bambus das Fundament der chinesischen Zivilisation. Mal als Waffe, mal als Schreibmaterial begleitete er die Geschichte des Landes durch kriegerische Jahrhunderte bis hin zur Entstehung eines geeinten China. Für die ländliche Elite bereitete die Pflanze den Weg zu künstlerischer Entfaltung, bis das Hinterland im Zuge der großen kommunistischen Reformen des 20. Jahrhunderts immer mehr vernachlässigt wurde. Heute wird Bambus angesichts der Hektik in den Städten von vielen Chinesen wiederentdeckt – als Symbol ihrer traditionellen Wurzeln.
(3): Hawaii: Waolis panierter Fisch
In Hana auf der Insel Maui bereitet Waoli "Breaded Bluefin Trevally" zu. Dafür schneidet er von einem selbstgeangelten Prachtexemplar den Schwanz ab, nimmt den Fisch aus und häutet ihn. Anschließend zerteilt er die Filets, taucht sie in geschlagenes Ei und paniert sie mit Semmelbröseln. Nach einer Runde in der Fritteuse kann der Schmaus beginnen.
(4): Ghana: Ein Stoff vom anderen Ende der Welt
In Ghana und dem übrigen Westafrika kleiden sich viele Menschen in Waxstoffen. Diese Stoffe, die heute für die Region typisch sind, stammen ursprünglich nicht aus Afrika. Holländische Kolonialherren verschifften ihn im 19. Jahrhundert hierher – vom anderen Ende der Welt ...

Land

Frankreich

Jahr

2025

Herkunft

ARTE F

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