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Stadt Land Kunst

Paris: Zolas Nana / Türkei / Chicago

46 Min.

Verfügbar ab dem 21/05/2026

TV-Ausstrahlung am Donnerstag, 28. Mai um 13:10

Sendung vom 28/05/2026

Linda Lorin lädt auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Zolas Nana verführt ganz Paris / Türkei: Die afro-türkische Community auf der Suche nach ihren Wurzeln / Bali: Nyomans Schweinehirn in Bananenblättern / Chicago: Im Dezember geht die Welt unter
(1): Zolas Nana verführt ganz Paris
Émile Zolas "Nana" ist eine Figur, die nicht nur dank ihrer Haarpracht in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Der neunte Titel des zwanzigbändigen "Rougon-Macquart"-Zyklus erschien 1880 und erzählt den sozialen Aufstieg einer Straßendirne. Zola nutzt die Geschichte, um scharfe Kritik an der Gesellschaft des Zweiten Kaiserreichs zu üben. Er zeigt neben der Verderbtheit der Protagonistin auch die Dekadenz und Doppelmoral der Oberschicht. Als Kulisse kam dafür nur Paris in Frage, denn im 19. Jahrhundert galt die französische Hauptstadt als "größtes Bordell Europas". Hier erlebt Nana ihre Blüte … und ihren Untergang.
(2): Türkei: Die afro-türkische Community auf der Suche nach ihren Wurzeln
In der Türkei leben rund 87 Millionen Menschen; zwischen 5.000 und 25.000 davon haben afrikanische Wurzeln. Vor allem an der Küste des Ägäischen Meeres gibt es eine afro-türkische Community. Die meisten ihrer Mitglieder stammen von Sklaven ab, die ab dem 16. Jahrhundert unter der Herrschaft der Osmanen aus Kenia, Niger, Äthiopien und dem Sudan in die Türkei verschleppt wurden. Die Identität dieser Menschen, die lange in der türkischen Öffentlichkeit kaum in Erscheinung traten, ging im Lauf der Zeit durch ethnische Vermischung verloren. Heute besinnen sich viele Türkinnen und Türken afrikanischer Herkunft auf ihre Wurzeln.
(3): Bali: Nyomans Schweinehirn in Bananenblättern
In Munduk bereitet Nyoman Schweinehirn zu, das in Bananenblättern gegart wird. Zunächst kocht er den Schweinekopf zweimal ab, dann würzt er das Hirn mit Kurkuma, Ingwer und gehackten Schalotten. Anschließend reibt er es noch mit einer Mischung aus Garnelenpaste, gemahlenen Kräutern und Gewürzen ein, bevor er es in Bananenblätter einwickelt, damit sich die Aromen beim Kochen voll entfalten können.
(4): Chicago: Im Dezember geht die Welt unter
Das "Cloud Gate" – eine riesige Spiegelskulptur, die aufgrund ihrer Form den Spitznamen "The Bean" erhielt – ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Chicago. Mit etwas Fantasie könnte man darin statt einer Riesenbohne auch eine fliegende Untertasse sehen … denn genau an ihrem Standort, im Millennium Park, wären im vergangenen Jahrhundert fast Außerirdische gelandet!

Moderation

Linda Lorin

Land

Frankreich

Jahr

2026

Herkunft

ARTE F

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