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Ich habe auf Andy Warhol geschossen - "Scum Manifesto"
60 Min.
Verfügbar bis zum 30/04/2026
Am 3. Juni 1968 betrat Valerie Solanas in New York die "Factory" und gab drei Schüsse auf Andy Warhol ab. Der Künstler überlebte schwer verletzt. Der Nachwelt ist vor allem das Bild einer geisteskranken Person im Gedächtnis geblieben, die das männliche Geschlecht vernichten wollte. Dabei war der Anschlag kein Amoklauf, sondern eine kaltblütig geplante Tat. Was steckte dahinter?
Valerie Solanas hasste die Männer, propagierte in ihren Schriften einen gewissen Separatismus, bezeichnete sich selbst als radikale Lesbe und stellte noch vor Monique Wittig die Heterosexualität als politisches System infrage. „Lest mein Manifest, da steht drin, wer ich bin!“, schleuderte sie den Journalisten entgegen. In der Tat lässt das Manifest Solanas‘ ganzes Leben erahnen, die sexuelle Gewalt und die Demütigungen, die jede Frau in unterschiedlichem Maße erlebt. 55 Jahre nach seinem Erscheinen ist das „SCUM Manifesto“ aktuell wie nie zuvor. Denn es stellt eine Projektionsfläche für die Wut der Frauen dar und ruft sie dazu auf, sich zu vereinigen.
Die Dokumentation beleuchtet einen Text, der zu seiner Zeit unverstanden blieb, und präsentiert eine komplexe Persönlichkeit, die häufig verzerrt dargestellt wurde. Vor allem aber strebt sie eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem visionären Manifest an, anstatt es als Wahnidee einer Verrückten abzutun.
Regie
Ovidie
Land
Frankreich
Jahr
2024
Herkunft
ARTE F
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