Tracks East

Der Eurovision Song Contest: Pop und Politik

31 Min.

Verfügbar ab dem 15/05/2026

TV-Ausstrahlung am Sonntag, 24. Mai um 03:25

Diese Woche: Der Eurovision Song Contest ist eine große paneuropäische Party. Aber in Osteuropa war die Party oft politischer Ernst und die Songs und Auftritte deutliche gesellschaftliche Zeichen. 2022 war dann der Sieg des Kalush Orchestra aus der Ukraine eine unmissverständliche Abstimmung Europas gegen Russland.

Der Eurovision Song Contest (ESC) ist eine große paneuropäische Party. Aber in Osteuropa war die Party oft politischer Ernst – und die Songs und Auftritte auch deutliche gesellschaftliche Zeichen. 2022 gewann das Kalush Orchestra aus der Ukraine den Wettbewerb, was als eine unmissverständliche Abstimmung Europas gegen Russland interpretiert wurde.
Schon 2009 zeigte die georgische Gruppe Stephane & 3G mit dem Hit ʺWe Don’t Wanna Put Inʺ sehr deutlich, was sie von Wladimir Putin und dem Krieg in Georgien hielt. Die ESC-Leitung verbot zwar den Auftritt in Moskau, aber die Gruppe hatte die internationale Aufmerksamkeit.
ʺTracks Eastʺ schaut nach Georgien, wo Stephane Mgebrishvili, seinerzeit Frontmann von Stephane & 3G, mittlerweile in der Jury für den georgischen Vorentscheid sitzt. Er erzählt von der politischen Kraft des Gesangswettbewerbs und von den aktuellen Unruhen. Im georgischen Vorentscheid war auch die Sängerin und Transfrau Anastasia Pirveli – keine Selbstverständlichkeit in dem Land, in dem das Büro der Tbilisi Pride von einem Mob von Transfeinden gestürmt wurde.
In der Ukraine fand der ESC-Vorentscheid wegen des andauernden Bombenalarms in der Kiewer Metro statt. Die Sängerin Jerry Heil berichtet von dem besonderen Zusammenhalt während dieses ungewöhnlichen Wettbewerbs. Und wir begleiten das Kalush Orchestra in Paris bei seiner neuen Rolle als ukrainische Kulturbotschafter.

Regie

N.N.

Produktion

N.N.

Land

Deutschland

Jahr

2023

Herkunft

ZDF

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