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Am Rand des Hauses
Leben und Schweben - Balkone27 Min.
Verfügbar bis zum 10/09/2026
TV-Ausstrahlung am Sonntag, 15. März um 09:40
Der Architekt Nicolas Laisné hat in Montpellier ein Haus aus lauter Balkonen entworfen - sie nehmen ein Drittel der Wohnungsfläche ein! Preisgekrönt auch Christophe Hutins Idee – mit den Architekten Lacaton & Vassal –, eine Großwohnanlage mit einer neuen Fassade aus Wintergärten und Balkonen auszustatten und damit die Wohnqualität erheblich zu steigern.
Der Architekt Nicolas Laisné hat in Montpellier ein Hochhaus mit dem poetischen Namen "L'arbre blanc" entworfen. Balkone ragen aus der Fassade wie Blätter aus den Zweigen eines Baums. Sie verschatten die Fassade und verschaffen den Bewohnerinnen und Bewohnern zusätzliche Flächen, die zum Wohnen, Entspannen und Gärtnern genutzt werden können.
Eine ähnliche Idee, aber für den kleineren Geldbeutel und in viel größerem Stil hat Christophe Hutin mit dem Architekturbüro Lacaton & Vassal in Bordeaux umgesetzt: In der "Cité du Gand Parc" wurden über 500 Wohneinheiten mit einer neuen Fassade aus Balkonen und Wintergärten ausgestattet, was die Wohnqualität deutlich gesteigert hat – und die Menschen brauchten in der kurzen Bauphase nicht einmal auszuziehen. Die Idee dazu hatte Hutin bei einer Reise durch die vietnamesische Hauptstadt Hanoi, wo die Bewohner von Mehretagenhäusern durch raffinierte Konstruktionen zusätzlichen Raum geschaffen haben.
Spektakuläre Neuinterpretationen des Balkons gibt es auch in Kopenhagen zu bestaunen, wo es ein Gebäude mit v-förmigem Grundriss und treppenförmigem Aufbau gibt, das aus lauter gestapelten Balkonen besteht. Wie ein stacheliges Tier wirkt die Fassade des ebenfalls von der Architekturgruppe Bjarke Ingels entworfene "VM House".
Der Balkon ist im 21. Jahrhundert als architektonisches Element wiederentdeckt worden, wie der Zürcher Architekturprofessor Tom Avermaete weiß, dessen Forschungsteam das Leben auf Balkonen während der Corona-Lockdown-Phase dokumentiert hat: Damals dienten sie unter anderem als Ort für Gebet, Sport, politische Statements und Musikperformances.
Eine ähnliche Idee, aber für den kleineren Geldbeutel und in viel größerem Stil hat Christophe Hutin mit dem Architekturbüro Lacaton & Vassal in Bordeaux umgesetzt: In der "Cité du Gand Parc" wurden über 500 Wohneinheiten mit einer neuen Fassade aus Balkonen und Wintergärten ausgestattet, was die Wohnqualität deutlich gesteigert hat – und die Menschen brauchten in der kurzen Bauphase nicht einmal auszuziehen. Die Idee dazu hatte Hutin bei einer Reise durch die vietnamesische Hauptstadt Hanoi, wo die Bewohner von Mehretagenhäusern durch raffinierte Konstruktionen zusätzlichen Raum geschaffen haben.
Spektakuläre Neuinterpretationen des Balkons gibt es auch in Kopenhagen zu bestaunen, wo es ein Gebäude mit v-förmigem Grundriss und treppenförmigem Aufbau gibt, das aus lauter gestapelten Balkonen besteht. Wie ein stacheliges Tier wirkt die Fassade des ebenfalls von der Architekturgruppe Bjarke Ingels entworfene "VM House".
Der Balkon ist im 21. Jahrhundert als architektonisches Element wiederentdeckt worden, wie der Zürcher Architekturprofessor Tom Avermaete weiß, dessen Forschungsteam das Leben auf Balkonen während der Corona-Lockdown-Phase dokumentiert hat: Damals dienten sie unter anderem als Ort für Gebet, Sport, politische Statements und Musikperformances.
Regie
Brigitte Kleine
Land
Deutschland
Jahr
2023
Herkunft
HR
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