27 - Das europäische Magazin
Überall Polizei, aber nirgends Sicherheit ?
27 - Das europäische Magazin
Überfischung der Meere: ein Verbrechen?
27 - Das europäische Magazin
Nachbarschaftsläden vor dem Aus?
27 - Das europäische Magazin
Wem gehört das Wasser?
27 - Das europäische Magazin
Drogen: Eine Bedrohung für ganz Europa?
27 - Das europäische Magazin
Künstliche Intelligenz: Science-Fiction wird Realität
27 - Das europäische Magazin
Kolonisierung: Zeit für offizielle Entschuldigungen?
Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
27 - Das europäische Magazin
Erbschaft abschaffen?45 Min.
Verfügbar bis zum 07/11/2027
Sendung vom 04/12/2022
Die immer größere Konzentration des Reichtums in den Industrieländern lässt Europäer:innen der heiklen Frage des Erbrechts nachgehen. Sollte man Erbschaften ganz abschaffen, deckeln oder hoch besteuern? Es diskutieren: Stefan Gosepath, Professor für praktische Philosophie; Paloma Alonso vom Verein "Stop Sucesiones"; André Masson, Wirtschaftswissenschaftler am Forschungszentrum CNRS
Die immer größere Konzentration des Reichtums in den Industrieländern, verstärkt durch Einsparungen aufgrund der Corona-Krise, veranlasst die Europäerinnen und Europäer, der heiklen Frage des Erbrechts nachzugehen. In Frankreich stammen aktuell 60 % aller Vermögensbestände aus Erbschaften, gegenüber 35 % Anfang der 1970er Jahre. Aber Erbe ist auch Familiensache, ein über Generationen hinweg geknüpftes Band. Wie soll man mit dem Nachlass umgehen? Sollte man Erbschaften ganz abschaffen, deckeln oder hoch besteuern?
Über diese Fragen unterhalten sich die drei Gäste der Sendung: Stefan Gosepath, Professor für praktische Philosophie an der Freien Universität Berlin, plädiert für die komplette Abschaffung des Erbens. Paloma Alonso ist Mitglied des Vereins „Stop Sucesiones“. Als Nachlassempfängerin ihres Vaters wurde sie im Jahr 2004 zur meistverschuldeten Frau Spaniens. Heute setzt sie sich aktiv für die Abschaffung der Erbschaftssteuer ein. André Masson ist Wirtschaftswissenschaftler am französischen Forschungszentrum CNRS und Studienleiter an der Hochschule für Sozialwissenschaften EHESS. Er schlägt eine Lösung vor, um die Erbschaftssteuer in Frankreich beizubehalten und zu bewahren.
Das Gespräch wird ergänzt durch Beiträge von neun Europäerinnen und Europäern, die das Problem im Vorfeld der Sendung ausgelotet haben. Weiteren Aufschluss gibt eine Reportage aus Deutschland, wo einige Menschen beschlossen haben, ihr Vermögen nach ihrem Tod an Vereine zu spenden.
Im Anschluss spricht Nora Hamadi mit der Anthropologin, Soziologin und emeritierten Forschungsleiterin am CNRS Nicole Lapierre und befragt sie zur immateriellen Bedeutung des Erbes.
Moderation
Nora Hamadi
Land
Frankreich
Jahr
2021
Herkunft
ARTE F
Auch interessant für Sie
Argentinien: Neue Gegner des Glyphosat
ARTE Reportage
Mit offenen Daten
Anabole Steroide: Das gefährliche Spiel mit den Muskeln
Iran: Die ersten Tage dieses Krieges
ARTE Reportage
Indien-China: Revanche für Mädchen
ARTE Reportage
Re: Wenn Toskana-Auswanderer älter werden
ARTE Reportage
USA / Gaza
Iran: Blutige Repression
Libanon: Das Ende der Hisbollah?
ARTE Reportage
ARTE Reportage
Iran / Indien - China
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Iran: Die ersten Tage dieses Krieges
ARTE Reportage
Wie der Krieg im Mittleren Osten die Weltordnung verändert
ARTE Journal Sondersendung
Die Farben der Antike
Mit offenen Karten - Im Fokus
Straße von Hormus: Meerenge blockiert?
Indien-China: Revanche für Mädchen
ARTE Reportage
Wie geht es weiter? Drei Szenarien für Iran
Das Leben der Amish
Die Femme fatale in der Kunst
Ein Mythos und seine Demontage
Karambolage
Das Schamhaar / Die Kleintransporter / Die Sendung
Mit offenen Karten - Im Fokus
Atomare Abschreckung: Schutzschirm für Europa?