UdSSR - Das Rote Imperium (3/3)
Supermacht und Supergau1 Min.
Verfügbar ab dem 27/01/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 3. Februar um 22:00
Der dritte Teil der Dokureihe rekonstruiert die letzten zwei Jahrzehnte der UdSSR. Noch immer schien die revolutionäre Energie, mit der das Land einst begründet wurde, nicht völlig aufgebraucht. Noch waren Idealismus und der Elan der Patrioten vorhanden. Gorbatschow sorgte für neue Akzente. Mit Glasnost und Perestroika sollte das Imperium reformiert werden...
Im Jahr 1972 wurde ein halbes Jahrhundert UdSSR gefeiert. Trotz imposanter Pionierleistungen blieb die Wirtschaftskraft des größten Landes der Erde aber immer weiter hinter den Zielen zurück. Nur bei der atomaren Aufrüstung ging es voran. Mit dem Afghanistanfeldzug stürzte Breschnew sein Reich in eine tiefe Sinnkrise, die den einsetzenden Erosionsprozess des Vielvölkergebildes weiter forcieren sollte. Erst mit Gorbatschow, der 1985 zum Kremlchef aufstieg, kam das Land wieder in Bewegung.
Die Hoffnungen, die die Menschen auf seine neue Perestroika- und Glasnost-Politik setzten, war riesig. Schnell wurde aber auch klar, wie ausgehöhlt und zerrüttet das Land bereits war. Die Läden wurden immer leerer, die Unzufriedenheit wuchs. Es brodelte überall, auch zwischen den Republiken. Anfang 1990 versuchte Litauen, die UdSSR zu verlassen. Gorbatschow schickte Panzer ins Baltikum. Aber der Erosionsprozess des roten Imperiums war nicht mehr zu stoppen.
Nach dem Putschversuch im Sommer 1989 wurde klar, dass das Land nicht mehr zu retten war. Mit der Gründung der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten durch die Präsidenten von Russland, Belarus und der Ukraine Anfang Dezember 1991 war die UdSSR de facto aufgelöst. Gorbatschow, plötzlich ein Präsident ohne Land und ohne Macht, erklärte schließlich am 25. Dezember 1991 seinen Rücktritt, die rote Fahne mit Hammer und Sichel wurde für immer eingeholt. Das Rote Sowjetimperium hörte auf zu existieren. Aber der Homo sovieticus geistert weiter durch die Geschichte, bis in die Gegenwart.
Die Hoffnungen, die die Menschen auf seine neue Perestroika- und Glasnost-Politik setzten, war riesig. Schnell wurde aber auch klar, wie ausgehöhlt und zerrüttet das Land bereits war. Die Läden wurden immer leerer, die Unzufriedenheit wuchs. Es brodelte überall, auch zwischen den Republiken. Anfang 1990 versuchte Litauen, die UdSSR zu verlassen. Gorbatschow schickte Panzer ins Baltikum. Aber der Erosionsprozess des roten Imperiums war nicht mehr zu stoppen.
Nach dem Putschversuch im Sommer 1989 wurde klar, dass das Land nicht mehr zu retten war. Mit der Gründung der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten durch die Präsidenten von Russland, Belarus und der Ukraine Anfang Dezember 1991 war die UdSSR de facto aufgelöst. Gorbatschow, plötzlich ein Präsident ohne Land und ohne Macht, erklärte schließlich am 25. Dezember 1991 seinen Rücktritt, die rote Fahne mit Hammer und Sichel wurde für immer eingeholt. Das Rote Sowjetimperium hörte auf zu existieren. Aber der Homo sovieticus geistert weiter durch die Geschichte, bis in die Gegenwart.
Regie
Jürgen Ast
Martin Hübner
Land
Deutschland
Jahr
2022
Herkunft
MDR
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