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Outsider. Freud.Der Pariser Triumphbogen
Herz einer Nation3 Min.
Verfügbar ab dem 07/07/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 14. Juli um 05:00
Geliebt und gehasst: Der Pariser Triumphbogen am westlichen Ausläufer der weltberühmten Avenue des Champs-Elysées bildet den Mittelpunkt der sternförmigen Place Charles de Gaulle. Ab dem 19. September wird er 16 Tage lang Gegenstand des letzten großen Verhüllungswerks von Christo sein – Anlass genug, um einem Denkmal mit dem außergewöhnlichem Schicksal auf den Grund zu gehen.
Vormittags ist er der Mittelpunkt von Festumzügen, nachmittags zieht das aufgebrachte Volk an ihm vorbei, und abends versammeln sich jubelnde Menschenmengen um ihn. Der Pariser Triumphbogen, mit dem die weltberühmte Avenue des Champs-Elysées in den sternförmigen Place Charles de Gaulle mündet, polarisiert. Wenn er besudelt wird, ist damit ganz Frankreich gemeint. Seine ursprüngliche Bedeutung wurde im Zuge historischer Ereignisse untergraben, verfremdet und abgewandelt. Als unerschütterlicher Zeuge der französischen und europäischen Geschichte ist er seit jeher mit starken Emotionen aufgeladen: vom Ruhm der napoleonischen Siege über die Schmach der Niederlage gegenüber der deutschen Wehrmacht im Jahr 1940 bis hin zum Jubel der WM-Finale von 1998 und 2018 und zum Groll der Gelbwesten.
Seine Geschichte wimmelt von Anekdoten und unglaublichen Details – und ist dennoch nur wenigen bekannt. Von Kaiser Napoleon in Auftrag gegeben und von Bürgerkönig Louis Philippe fertiggestellt, wurde der ʺAltar des Vaterlandesʺ später zum Heiligtum der Republik umgewidmet. Auch Altmeister Christo ließ sich von ihm inspirieren: Ab dem 18. September wird der Triumphbogen 16 Tage lang Gegenstand seines letzten großen Verhüllungswerks sein – Anlass genug, um dem Denkmal mit dem außergewöhnlichen Schicksal auf den Grund zu gehen.
Seine Geschichte wimmelt von Anekdoten und unglaublichen Details – und ist dennoch nur wenigen bekannt. Von Kaiser Napoleon in Auftrag gegeben und von Bürgerkönig Louis Philippe fertiggestellt, wurde der ʺAltar des Vaterlandesʺ später zum Heiligtum der Republik umgewidmet. Auch Altmeister Christo ließ sich von ihm inspirieren: Ab dem 18. September wird der Triumphbogen 16 Tage lang Gegenstand seines letzten großen Verhüllungswerks sein – Anlass genug, um dem Denkmal mit dem außergewöhnlichen Schicksal auf den Grund zu gehen.
Regie
Laurent Ramamonjiarisoa
Land
Frankreich
Jahr
2021
Herkunft
ARTE
ORF
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