Nächstes Video:
Kuba: Insel unter Schock - ARTE ReportageLeider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Arbeit ohne Sinn
78 Min.
Verfügbar bis zum 30/05/2026
Der Dokumentarfilm führt uns hinter die glänzenden Unternehmensfassaden und deckt die systemischen Probleme am Arbeitsplatz auf: Überflüssige Meetings, Papierkram und inkompetente Vorgesetzte. Toxische Arbeitsplätze mit sinnlosen Anforderungen beschädigen auf Dauer die Gesundheit. Humorvoll zeigt der Dokumentarfilm, warum wir zulassen, dass unsere Arbeitskraft vergeudet wird.
Arbeit kann erfüllend sein – im Idealfall. Doch ziemlich viele Menschen mit Bürojobs sind in ihrer täglichen Arbeit todunglücklich. Klar, man könnte einwenden, die Unzufriedenheit dieser Angestellten sei hauptsächlich ein Problem der Ersten Welt. Sie haben einen sicheren, körperlich nicht anstrengenden Beruf, der oft auch noch relativ gut bezahlt wird – und auf der Welt gibt es viele Menschen, die in weit größerem Elend leben. Aber gehört die beispiellose Verschwendung menschlicher Ressourcen nicht trotzdem zu den großen Dramen unserer Zeit?
"Arbeit ohne Sinn" erforscht die Gründe dafür, warum hochbezahlte Managerinnen und Manager so gerne Phrasen dreschen, abstrusen Managementmethoden folgen und zum Wohl der Aktionärinnen und Aktionäre das Betriebsklima vergiften.
Laut einer Untersuchung von Gallup bemühen sich nur 13 Prozent der arbeitenden Bevölkerung, ihren Job gut zu machen. 64 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dagegen ist ihr Job gleichgültig, sie wollen nur mit einem Minimum an Aufwand einigermaßen gut durch den Tag kommen. Ganze 25 Prozent der Angestellten arbeiten gegen die Firma, bei der sie angestellt sind, weil sie ihre Tätigkeit hassen. Die Zahlen variieren von Land zu Land, aber der Trend lässt sich überall auf der Welt beobachten.
Dass sie in ihrer Arbeit keinen Sinn finden können, macht viele Menschen sogar krank. In der Dokumentation berichten Patientinnen und Patienten mit Burnout von ihren Erfahrungen. Eingeordnet und kommentiert werden deren Aussagen vom verstorbenen Anthropologen und Aktivisten David Graeber und der in Berkeley ansässigen Pionierin der Burnout-Forschung, der Psychologin Christina Maslach.
"Arbeit ohne Sinn" erforscht die Gründe dafür, warum hochbezahlte Managerinnen und Manager so gerne Phrasen dreschen, abstrusen Managementmethoden folgen und zum Wohl der Aktionärinnen und Aktionäre das Betriebsklima vergiften.
Laut einer Untersuchung von Gallup bemühen sich nur 13 Prozent der arbeitenden Bevölkerung, ihren Job gut zu machen. 64 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dagegen ist ihr Job gleichgültig, sie wollen nur mit einem Minimum an Aufwand einigermaßen gut durch den Tag kommen. Ganze 25 Prozent der Angestellten arbeiten gegen die Firma, bei der sie angestellt sind, weil sie ihre Tätigkeit hassen. Die Zahlen variieren von Land zu Land, aber der Trend lässt sich überall auf der Welt beobachten.
Dass sie in ihrer Arbeit keinen Sinn finden können, macht viele Menschen sogar krank. In der Dokumentation berichten Patientinnen und Patienten mit Burnout von ihren Erfahrungen. Eingeordnet und kommentiert werden deren Aussagen vom verstorbenen Anthropologen und Aktivisten David Graeber und der in Berkeley ansässigen Pionierin der Burnout-Forschung, der Psychologin Christina Maslach.
Regie
John Webster
Land
Finnland
Jahr
2022
Herkunft
ZDF
Auch interessant für Sie
Tracks
Internet: der cyberfeministische Gegenangriff
Ukraine: Die Rechte der Witwen
Tracks
Künstler*innen, die sich weigern, den Tod zu ghosten
Tracks
Sexarbeit: Mit Kunst den Blick wechseln
Das Buch meines Lebens
Jagoda Marinić trifft Neven Subotić
Kuba: Insel unter Schock
ARTE Reportage
Ukraine: Tschernobyl im Krieg
ARTE Reportage
Re: Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt
Argentinien: Rettet den Kondor
Mehr entdecken
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Kuba: Insel unter Schock
ARTE Reportage
Klandestin
Emilie Schindler - Die vergessene Heldin
Twist
Liebe heute: Wie klappt das?
Pussy, Pleasure, Power!
Die weibliche Lust in der Popkultur
Karambolage
Der Reaktorunfall von Tschernobyl
ARTE Journal (27/04/2026)
Russland und Iran / Militärausgaben auf Rekordhoch
Ukraine: Tschernobyl im Krieg
ARTE Reportage
John Williams: Schindlers Liste
Auditorium von Radio France
Taxi Teheran
NotInitialized