Jugendliche im Widerstand: Edelweißpiraten
52 Min.
Verfügbar bis zum 02/08/2026
Köln im Herbst 1944: In der kriegszerstörten Stadt leistet eine kleine Gruppe von Jugendlichen bewaffneten Widerstand gegen das Nazi-Regime. Bartholomäus Schink, Franz Rheinberger und Fritz Theilen gehören zu den sogenannten "Edelweißpiraten", einer ursprünglich unpolitischen Jugendbewegung, die von den Nationalsozialisten verboten und verfolgt wurde.
Die sogenannten Edelweißpiraten waren eine ursprünglich unpolitische Jugendbewegung, die gegen das Nazi-Regime Widerstand leistete. Der Gruppe gehörten Mädchen und Jungen an, die zumeist aus der Arbeiterklasse stammten. Gegen Kriegsende radikalisierte sich ein Teil von ihnen: Sie verbreiteten regimefeindliche Parolen und verübten Anschläge auf NS-Einrichtungen und -Funktionäre.
Zentrum des Widerstandes war das Kölner Arbeiterviertel Ehrenfeld. Die Gruppe lebte versteckt in den Kellern der ausgebombten Häuser. Dort hatten die Jugendlichen Lebensmittel- und Waffenlager eingerichtet und geflüchteten Juden, Deserteuren und Zwangsarbeitern Unterschlupf gewährt. Nach der Ermordung eines NSDAP-Ortsgruppenleiters Ende Oktober 1944 setzte die Gestapo ein Sonderkommando ein, um die von ihnen so bezeichnete „Ehrenfelder Terrorgruppe“ zu verfolgen und an den Galgen zu bringen.
Die Autoren Georg Wellmann und Ingolf Gritschneder haben Dokumente, Fotos, Interviews und persönliche Erinnerungen zusammengetragen und schildern fast 80 Jahre nach Kriegsende ein nun vollständiges Bild der Ereignisse. Zu Wort kommen neben Zeitzeuginnen auch der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum und die deutsch-französische Journalistin Beate Klarsfeld.
Zentrum des Widerstandes war das Kölner Arbeiterviertel Ehrenfeld. Die Gruppe lebte versteckt in den Kellern der ausgebombten Häuser. Dort hatten die Jugendlichen Lebensmittel- und Waffenlager eingerichtet und geflüchteten Juden, Deserteuren und Zwangsarbeitern Unterschlupf gewährt. Nach der Ermordung eines NSDAP-Ortsgruppenleiters Ende Oktober 1944 setzte die Gestapo ein Sonderkommando ein, um die von ihnen so bezeichnete „Ehrenfelder Terrorgruppe“ zu verfolgen und an den Galgen zu bringen.
Die Autoren Georg Wellmann und Ingolf Gritschneder haben Dokumente, Fotos, Interviews und persönliche Erinnerungen zusammengetragen und schildern fast 80 Jahre nach Kriegsende ein nun vollständiges Bild der Ereignisse. Zu Wort kommen neben Zeitzeuginnen auch der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum und die deutsch-französische Journalistin Beate Klarsfeld.
Regie
Georg Wellmann
Ingolf Gritschneder
Land
Deutschland
Frankreich
Jahr
2022
Herkunft
WDR
Auch interessant für Sie
Square für Künstler
Detlev Buck
Tracks
Paris noir: afroeuropäische Kunstgeschichte in Paris
Stammt die Demokratie aus Griechenland?
Stimmt es, dass ...?
Wenn das Eis ruft - Der Abenteurer Arved Fuchs
Haben Geheimbotschaften die Welt verändert?
Stimmt es, dass ...?
Machen Superreiche die Welt besser?
Stimmt es, dass ...?
Gibt es heute mehr soziale Ungleichheit als früher?
Stimmt es, dass ...?
Mobutu - Aufstieg und Fall eines Diktators (2/4)
Authentizität
Hatten wir schon immer eine Vorliebe für Süßes?
Stimmt es, dass ...?
Die meistgesehenen Videos von ARTE
König der Raben
Raye & Guests
Live at Montreux Jazz Festival 2026
- Nur noch 3 Tage online
Die Tagebücher von Adam und Eva
Wie will Burnham das Vereinigte Königreich umkrempeln?
ARTE Journal (19/07/2026)
US-Angriffe auf Iran / Tate-Brüder festgenommen
Re: Aufstand der Orcas?
Ich bin Steve McQueen
Led Zeppelin, eine Legende wird 50
Interview mit Robert Plant
Modeselektor
Sónar 2026
Donald Trump: Wenn Macht Reichtum bringt
NotInitialized