Wagner: Der Ring ohne Worte

Daniel Harding & Orchestre de la Suisse romande

76 Min.

Verfügbar bis zum 13/02/2027

Wagners monumentales Gesamtkunstwerk mit allen Höhepunkten, vom Vorspiel des Rheingolds bis zum Ritt der Walküre, aber ohne Gesang. Lorin Maazel hat es gewagt, und die 14 Stunden der Tetralogie zusammengefasst in ein einstündiges symphonisches Gedicht für ein breites Publikum.

Vierzehn Stunden dauert das monumentale Gesamtkunstwerk, für das Richard Wagner eigens ein Opernhaus bauen ließ. Genau 150 Jahre ist es her, dass das Festspielhaus von Bayreuth mit der Welturaufführung des Rheingoldes eingeweiht wurde. Die vier Opern auf etwas mehr als eine Stunde zu reduzieren, ist eine Herausforderung, die der Dirigent Lorin Maazel mit seiner Bearbeitung von Richard Wagners Ring aus dem Jahr 1987 bewältigt hat.

Die Herausforderung besteht darin, die musikalischen Ausschnitte aneinanderzureihen und ihnen einen klanglichen Zusammenhang zu geben, ohne eine Folge von Stücken nebeneinanderzustellen. Die Tetralogie wie ein großes symphonisches Gedicht zu hören und dabei den Gesang und die Bühne zu vergessen, ohne im Rhein zu ertrinken – das ist die verrückte Wette, die Daniel Harding in Genf am Pult des Orchestre de la Suisse romande eingeht.

Aufzeichnung vom 3. und 4. Juni 2026 in der Victoria Hall, Genf.

Regie

Alain Hugi

Land

  • Schweiz

  • Frankreich

Jahr

2026

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