Re: Nähen für Europa - Die unsichtbaren Frauen von Durrës
Re: Land am Limit, wie der Staat die Kommunen verliert
Re: Neue Ideen für sichere Städte
Re: Postboten und Ärzte im Einsatz für Gesundheit
Re: Zugunglück in Tempi - Tragödie ohne Konsequenzen?
Re: Partylärm im Ausgehviertel
Re: Die Schlangenfänger von Cocullo
Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Re: Eiskalter Norden
31 Min.
Verfügbar bis zum 23/02/2031
Sendung vom 25/02/2026
Dauerfrost hat den Norden Deutschlands und Polens zu Beginn des Jahres 2026 fest im Griff. Nächtliche Temperaturen von zweistelligen Minusgraden ließen Seen, Flüsse und sogar Teile der Ostsee gefrieren. Selbst für Eisbrecher war mancherorts kein Durchkommen mehr. Eine arktisch anmutende Landschaft aus Eis und Schnee, die nicht nur schöne Seiten hat.
Die Müritz in Mecklenburg-Vorpommern, der größte Binnensee Deutschlands, ist Ende Januar 2026 komplett zugefroren. Ein Ereignis, das vor allem Martina Riedel und ihre "Eisvögel" erfreut. Die 68-Jährige leitet eine Gruppe von Eisbadern, die sich bei Wassertemperaturen von nur knapp über dem Gefrierpunkt minutenlang in den See trauen. Eisbaden ist nicht ungefährlich, mehrere Menschen sind in Mecklenburg-Vorpommern beim Kältebad in zugefrorenen Teichen, Seen oder in der Ostsee tödlich verunglückt.
Im Norden Deutschlands und Polens sind wichtige Schifffahrtswege zugefroren, auf der Weichsel und der Oder kommen keine Eisbrecher mehr durch und auch immer mehr Seitenkanäle der Elbe werden für die Binnenschifffahrt geschlossen. Viele Binnenschiffer hängen im Eis fest. Auf dem Mittellandkanal versucht Schiffsführer Anselm Hamann auf dem "Seewolf" das Eis zurückzudrängen. Der Mittellandkanal ist eine der wichtigsten Binnenverbindungen für den Hamburger Hafen. Über ihn gelangen Güter aus Hamburg ins deutsche Binnenland und weiter nach Mittel- und Osteuropa – und umgekehrt.
In Polen sind die Temperaturen in der Nacht noch niedriger als in Deutschland, was vor allem für Obdachlose lebensbedrohlich wird. Seit Winterbeginn sind bereits mehr als 40 Menschen erfroren. In Toruń kümmern sich Michał Piszczek und andere Freiwillige des Vereins Sercownia um Obdachlose, versorgen sie mit warmen Mahlzeiten und Thermozelten: In Nächten mit bis zu minus 16 Grad können diese kleinen Gesten lebensrettend sein.
Land
Deutschland
Jahr
2026
Herkunft
ZDF
Auch interessant für Sie
Norwegen: Spitzbergens russische Kolonie
ARTE Reportage
Roots
Nicht nur im Süden: Der Kampf gegen die Wüste
Versenkte Kriegsschiffe in der Nordsee
Gefahr vom Meeresgrund
Re: Postboten und Ärzte im Einsatz für Gesundheit
Indien: Leben über 50 Grad
Re: Land am Limit, wie der Staat die Kommunen verliert
Re: Brexit und der Jammer danach
Briten bereuen den Ausstieg
Westjordanland: Sie schießen auf Kinder
ARTE Reportage
Re: Im Nachtzug von Ost nach West
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Die Tagebücher von Adam und Eva
Hairy Tales - Das Haar in der Kunst
ARTE Journal – 24/06/2026
Deutsche Bahn: Chaos auf der Schiene
Heisser, kälter, chaotischer: Die Welt am Kipppunkt
Mit offenen Karten - Im Fokus
Großbritannien: politische Instabilität?
Muttermal
Mit offenen Karten - Im Fokus
Lateinamerika: Rechtsruck
Mit offenen Karten - Im Fokus
Hitzewelle: die Folgen für die Meere
ARTE Journal – 25/06/2026
Schweres Doppel-Erdbeben erschüttert Venezuela
Re: Postboten und Ärzte im Einsatz für Gesundheit