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Mali: Die Kämpfer von Azawad
ARTE Reportage25 Min.
Verfügbar bis zum 22/06/2028
Sendung vom 27/06/2025
Im Norden Malis kämpft die Azawad-Befreiungsfront (FLA) seit 2023 gegen die Junta und dessen Verbündeten, die Gruppe Wagner aus Russland, nun in das russische „Africa Corps“ integriert, sie unterstehen dem Verteidigungsministerium in Moskau.
Unsere Reporter erzählen die Geschichte des FLA Kämpfers Abdoulaye, dessen Vater und Bruder von der malischen Armee und russischen Söldnern brutal ermordet wurden. Solche Geschichten sind grausamer Alltag in diesem gnadenlosen Bürgerkrieg im Schatten der anderen Weltkonflikte. Weltweit lernen die Armeen und die Rebellen voneinander und sie verändern das Gesicht der Kriege: In Mali fliegen nun türkische Drohnen, die in der Ukraine getestet wurden, die Frontlinien mäandern auch im Rhythmus der kriegstaktischen Nutzung der sozialen Netzwerke. Malis Armee und die Gruppe Wagner/Africa Corps greifen systematisch Zivilisten an. Über 300.000 Vertriebene und Flüchtlinge aus Mali flohen vor der Gewalt nach Mauretanien.
Im Juli 2024 fügte die FLA der malischen Armee und ihren russischen Helfern in der Schlacht von Tinzawatène an der algerischen Grenze zum ersten Mal eine schwere Niederlage zu. Dieser Sieg markiert einen Wendepunkt: 84 russische Söldner wurden getötet, zwei Offiziere gefangen genommen.
Diese Reportage zeigt den Krieg in einer von der Welt abgeschnittenen Region, in dem die Kämpfer der Azawad versuchen, den Widerstand gegen den wachsenden Einfluss der Gruppe Wagner/Africa Corps aufzubauen. Da es keine offizielle Drehgenehmigung gab, mussten die Reporter die Grenze von Mauretanien aus heimlich überqueren.
Regie
Anne-Fleur Lespiaut
Autor:in
Anne-Fleur Lespiaut
Kamera
Antoine Boddaert
Schnitt
Thomas Pham Hung
Produktion
HIKARI
Produzent/-in
Frédéric Laffont
Land
Frankreich
Jahr
2025
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