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BlindgängerDevil's Playground (1/6)
1 Min.
Verfügbar ab dem 19/06/2026
Sydney, in den 1980er-Jahren: Ein Psychiater und praktizierender Katholik bringt sexuellen Missbrauch durch Priester und die Vertuschung der Taten durch ihre Hierarchie ans Licht. Erste Folge: Ein Schüler einer katholischen Schule verschwindet spurlos.
Sydney, 1988. Der unlängst verwitwete Psychiater und praktizierende Katholik Tom Allen zieht seine beiden Kinder allein groß. Bischof McNally tritt mit der Bitte an ihn heran, als weltlicher Beichtvater im örtlichen Seminar zu fungieren. Dieses Angebot provoziert die Feindseligkeit des ultrakonservativen Monsignore Quaid, der mit McNally um die Nachfolge des Erzbischofs konkurriert. Die Spannungen in der Diözese verschärfen sich, als ein Junge, der dieselbe Schule wie Toms Sohn besucht, auf mysteriöse Weise verschwindet.
Moralische Panik
"Das Böse liegt im Aufsehn, das es macht. Die Sünde im Geheim ist keine Sünde.", sagte Molières Tartuffe. Zu der Zeit der Geschehnisse, die in Devil’s Playground aufgegriffen werden, herrscht noch das Gesetz des Schweigens in der Katholischen Kirche vor, deren Ruf bereits durch die Pädophilie-Skandale befleckt wurde. Sowohl unter den Gläubigen als auch in den obersten Kreisen geht die Angst vor der Destabilisierung der Institution um. Nach dem gleichnamigen Film (Spielplatz des Todes, 1976) von Fred Schepisi übernimmt Simon Burke, der damals einen Jugendlichen spielte, der ins Seminar eintritt, nun die Rolle des katholischen Psychiaters Tom Allen und verkörpert darin gekonnt die moralische Panik einer Religionsgemeinschaft, die mit dem Schlimmsten konfrontiert wird. In sechs eindringlichen und tief berührenden Folgen stellt seine Suche nach der Wahrheit seine eigene spirituelle Sinnsuche infrage. Denn wie könnte er den Glauben bewahren, wenn die Hüter des Dogmas an diesem Punkt gescheitert sind? Das Drama Devil‘s Playground dringt in die innersten Kreise der Katholischen Kirche ein und wirft zugleich effektiv politische Fragestellungen zur heute weiterhin bestehenden Opposition innerhalb der Institution auf. John Noble und Don Hany überzeugen in ihren Rollen als Bischöfe und Gegenspieler, der eine liberal, der andere konservativ, beide jedoch außerstande, einen Missstand zu bemessen, der längst zum System geworden ist.
Moralische Panik
"Das Böse liegt im Aufsehn, das es macht. Die Sünde im Geheim ist keine Sünde.", sagte Molières Tartuffe. Zu der Zeit der Geschehnisse, die in Devil’s Playground aufgegriffen werden, herrscht noch das Gesetz des Schweigens in der Katholischen Kirche vor, deren Ruf bereits durch die Pädophilie-Skandale befleckt wurde. Sowohl unter den Gläubigen als auch in den obersten Kreisen geht die Angst vor der Destabilisierung der Institution um. Nach dem gleichnamigen Film (Spielplatz des Todes, 1976) von Fred Schepisi übernimmt Simon Burke, der damals einen Jugendlichen spielte, der ins Seminar eintritt, nun die Rolle des katholischen Psychiaters Tom Allen und verkörpert darin gekonnt die moralische Panik einer Religionsgemeinschaft, die mit dem Schlimmsten konfrontiert wird. In sechs eindringlichen und tief berührenden Folgen stellt seine Suche nach der Wahrheit seine eigene spirituelle Sinnsuche infrage. Denn wie könnte er den Glauben bewahren, wenn die Hüter des Dogmas an diesem Punkt gescheitert sind? Das Drama Devil‘s Playground dringt in die innersten Kreise der Katholischen Kirche ein und wirft zugleich effektiv politische Fragestellungen zur heute weiterhin bestehenden Opposition innerhalb der Institution auf. John Noble und Don Hany überzeugen in ihren Rollen als Bischöfe und Gegenspieler, der eine liberal, der andere konservativ, beide jedoch außerstande, einen Missstand zu bemessen, der längst zum System geworden ist.
Mit
Toni Collette
Simon Burke
Don Hany
Regie
Tony Krawitz
Rachel Ward
Autor:in
Blake Ayshford
Alice Addison
Tommy Murphy
Cate Shortland
Produzent/-in
MATCHBOX PICTURES
Verleiher
UNIVERSAL STUDIOS LIMITED
Land
Australien
Jahr
2014
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